
Prepaid Freikarten mit 5G: zwei Angebote sind verfügbar – Die ersten 5G Netze sind mittlerweile in Deutschland in Betrieb gegangen und daher kann man an einigen wenigen Standorten bereits die neue 5G Technik samt den neuen Geschwindigkeiten testen (zumindest wenn man ein passendes Handy hat). Beide Netzbetreiber haben auch bereits die dazugehörigen 5G Mobilfunk-Angebote auf dem Markt gebracht und sowohl bei der Telekom als auch bei Vodafone bekommt man 5G aktuell kostenlos zu den eigenen großen Allnetflat mit dazu. Damit kann man zumindest als Kunde mit diesen Tarifen 5G bereits kostenlos mit nutzen (das passende Handy vorausgesetzt).
Im Prepaid Bereich hat sich dabei auch das Angebot deutlich weiter entwickelt. Zwar haben immer noch nicht alle Anbieter von Prepaid Freikarten auch Zugang zum jeweiligen 5G Netz, aber zumindest gibt es sowohl im O2 Netz als auch im Vodafone Netz Angebote mit 5G und zwar mit richtig schnellem 5G. Sowohl die O2 Freikarte als auch die Vodafone Freikarte bieten mittlerweile 5G an und bei beiden Anbietern gibt es die 5G Simkarten mit Geschwindigkeiten bis zu 300 MBit/s – die Prepaid Freikarten sind damit genau so schnell wie die normalen Handy Flatrates des jeweiligen Anbieter.
Die Vodafone Callya Freikarte mit 5G Prepaid Tarif
Die Vodafone CallYa Freikarte ist eine der beliebtesten Prepaid-Optionen in Deutschland – und seit Mitte 2022 profitieren alle Tarife von der 5G-Unterstützung ohne zusätzliche Kosten. Alle CallYa-Tarife nutzen das Vodafone-5G-Netz mit einer maximalen Download-Geschwindigkeit von bis zu 300 Mbit/s und Uploads von bis zu 100 Mbit/s. In besonders gut ausgebauten Gebieten sind sogar Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s möglich. Die tatsächliche Performance hängt jedoch von mehreren Faktoren ab:
- Endgerät: Dein Smartphone muss 5G-fähig sein und die passenden Frequenzen unterstützen.
- Standort: 5G ist nicht überall verfügbar – der Ausbau schreitet aber voran.
- Netzbelastung: Zu Stoßzeiten kann die Geschwindigkeit sinken.
CallYa Freikarte: Tarife mit 5G-Unterstützung und Geschwindigkeiten
| Tarif | Datenvolumen | Kosten | 5G-Speed (Download) | Besonderheiten |
| CallYa Classic | Kein Inklusiv-Volumen (3 Cent/MB) | Nutzungsabhängig (9 Cent/Min. oder SMS) | Bis 300 Mbit/s | Ideal für absolute Wenignutzer, keine Grundgebühr |
| CallYa Start | 2 GB | 4,99 € / 4 Wochen | Bis 300 Mbit/s | Miniminimaler Tarif für Gelegenheitssurfer, inklusive Telefon-Flat |
| CallYa Allnet Flat S | 40 GB | 9,99 € / 4 Wochen | Bis 300 Mbit/s | Dauerhafter Daten-Deal, inklusive 200 EU-Min./SMS |
| CallYa Allnet Flat M | 65 GB | 14,99 € / 4 Wochen | Bis 300 Mbit/s | Dauerhafter Daten-Deal, inklusive 500 EU-Min./SMS |
| CallYa Allnet Flat L | 115 GB | 19,99 € / 4 Wochen | Bis 300 Mbit/s | Großer Bruder der M-Flat mit sattem Datenpolster |
| CallYa Black | Unbegrenzt | 79,99 € / 4 Wochen | Bis 300 Mbit/s | Premium-Option für den extremen Vielnutzer |
| CallYa Jahrespaket M | 250 GB | 99,99 € einmalig (für 365 Tage) | Bis 300 Mbit/s | Einmal zahlen, ein Jahr lang flexibel nutzen; 2.400 EU-Einheiten inklusive |
Hinweise zu Geschwindigkeiten
- Maximaler Speed: Bis zu 300 Mbit/s im Download und 100 Mbit/s im Upload.
- Nach Volumenverbrauch: Bei Überschreitung des Datenvolumens (außer CallYa Black) Drosselung auf 64 kbit/s.
- Abhängigkeiten: Tatsächliche Geschwindigkeit variiert je nach Netzabdeckung, Standort, Netzbelastung und 5G-fähigem Gerät.
5G SA ist leider nicht möglich, die entsprechende Option steht aktuell nur für die Laufzeit-Tarife von Vodafone zur Verfügung
Alle Tarife bieten Zugang zum Vodafone-5G-Netz – perfekt für schnelles Surfen, Streaming oder Gaming, sofern 5G vor Ort verfügbar ist! Callya Black ist dazu eine absolute Ausnahme. Andere Angebote mit kostenlosen Sim und unlimitiertem Datenvolumen gibt es bisher nicht.
Video: Die 5G Prepaid Tarife zur Callya Freikarte
5G bei der O2 Freikarte
Die O2 Freikarte bietet seit dem 2023 die Möglichkeit, 5G zu nutzen. Mit dieser Einführung hat O2 seine Mobilfunktarife erweitert, sodass sowohl neue als auch bestehende Kunden von den Vorteilen der neuesten Netztechnologie profitieren können. Zu den verfügbaren Tarifen gehört die O2 Testkarte, die es Nutzern ermöglicht, das 5G-Netz für 30 Tage kostenlos auszuprobieren. Während dieser Testphase können die Nutzer unlimitiert surfen, und der Tarif endet automatisch nach 30 Tagen, ohne dass eine Kündigung erforderlich ist.
Darüber hinaus bietet O2 auch Prepaid-Tarife an, die 5G-Technologie beinhalten. Diese Tarife ermöglichen Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s und beinhalten eine Allnet-Flat für Telefonie und SMS. Zusätzlich haben die Nutzer die Möglichkeit, von einer Weitersurfgarantie zu profitieren, sowie alle vier Wochen 2 GB zusätzliches Datenvolumen zu erhalten.
Neben den Prepaid-Optionen gibt es auch die regulären O2 Mobilfunktarife, die mit einem Kombi-Vorteil von 50 % Rabatt auf den Tarif aufwarten. Eine weitere attraktive Möglichkeit ist der Grow-Vorteil, bei dem jährlich zusätzlich 5 GB Datenvolumen zur Verfügung stehen. Auch die Verfügbarkeit von 5G+, das die Vorteile der 5G Standalone-Technologie nutzt, ist in den Mobilfunktarifen enthalten.
Die Einführung von 5G in den O2-Tarifen stellt einen bedeutenden Schritt dar, um den Nutzern schnellere und stabilere Internetverbindungen zu bieten. Insbesondere in einer Zeit, in der Datenintensität und mobile Anwendungen ständig zunehmen, ist die Möglichkeit, von 5G profitieren zu können, für viele Nutzer ein entscheidender Faktor bei der Wahl ihres Mobilfunkanbieters.
- die komplette Details gibt es auf der der Freikarten Seite von O2*

Wie gut sind die 5G Netze bereits ausgebaut?
Die 5G-Netze von O2 (Telefónica) und Vodafone haben in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, wobei beide Anbieter massiv in den Ausbau ihrer Infrastruktur investiert haben. Der Stand von 2024 ist längst überholt – das Netz im Jahr 2026 bietet deutlich mehr Abdeckung, stabilere Kapazitäten und neue Technologien wie echtes 5G Standalone (5G ohne LTE-Kernnetz).
O2 Telefónica: Starke Aufholjagd bei der Bevölkerung
O2 hat seinen 5G-Ausbau konsequent vorangetrieben, um die einstige Lücke zu den Mitbewerbern zu schließen.
- Bevölkerungsabdeckung: Das alte Etappenziel ist Geschichte – O2 erreicht mittlerweile rund 99 % der Bevölkerung in Deutschland mit seinem 5G-Signal.
- Flächenabdeckung: Bei der reinen Landesfläche versorgt der Anbieter laut Daten der Bundesnetzagentur rund 76 % des Landes mit 5G.
- Netzqualität: Diese Investitionen zahlen sich aus. Im aktuellen connect-Netztest konnte sich das O2-Netz erstmals den zweiten Platz im bundesweiten Vergleich sichern und holte sich erneut das Testurteil „Sehr gut“.
- Geschwindigkeit: O2 stellt seinen Kunden in den regulären Tarifen standardmäßig Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s zur Verfügung. Durch die Einführung von 5G Plus (5G Standalone) liegt der Fokus vor allem auf stabileren Verbindungen und hoher Kapazität bei Großevents sowie in ländlichen Regionen, die früher oft unterversorgt waren.
Vodafone: Fokus auf Höchstgeschwindigkeit und Infrastruktur
Vodafone treibt den Ausbau seines 5G-Netzes mit einer ebenso aggressiven Strategie voran und setzt im Jahr 2026 verstärkt auf moderne Open-RAN-Technologie zur Schließung von Funklöchern.
- Bevölkerungsabdeckung: Vodafone versorgt aktuell rund 94 % der Bevölkerung mit 5G und peilt bis zum Ende des laufenden Jahres die 96-Prozent-Marke an.
- Flächenabdeckung: Auf der Landkarte liegt Vodafone mit einer 5G-Flächenabdeckung von rund 75 % fast gleichauf mit O2.
- Geschwindigkeit: Vodafone setzt weiterhin auf Highspeed-Spitzen. In vielen Tarifen und Ballungsräumen sind Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s freigeschaltet. In modernen Testumgebungen und mit den neuesten Smartphones erzielt der Anbieter im Download sogar bereits Raten von bis zu 1,8 Gbit/s. Dies ermöglicht Nutzern extrem schnelle Verbindungen für datenintensive Anwendungen.
Latenzzeiten und regionale Unterschiede
Beide Anbieter haben sich in den letzten Monaten darauf konzentriert, durch den flächendeckenden Rollout von 5G-Standalone-Strukturen die Latenzzeiten (Ping) drastisch zu reduzieren. Dies ist der entscheidende Faktor für Anwendungen wie Online-Gaming, Virtual Reality oder Live-Streaming. Trotz des enormen Tempos beim Ausbau gibt es jedoch nach wie vor regionale Unterschiede: In den fünf größten deutschen Städten erreichen beide Netze oft schon die Note „Überragend“, während manche ländliche Region oder Bahnstrecke noch immer auf eine Verdichtung der Masten wartet.
Fazit für das Jahr 2026: Der ehemals deutliche Vorsprung von Vodafone ist zusammengeschmolzen. Während Vodafone bei den maximalen Spitzengeschwindigkeiten in Städten oft noch die Nase vorn hat, überzeugt O2 mittlerweile mit einer enorm breiten Bevölkerungsabdeckung und hat sich als stabiler, gleichwertiger Akteur auf dem Mobilfunkmarkt etabliert.
Prepaid Freikarten mit LTE max
Beim Thema LTE max gibt es bessere Nachrichten, hier gibt es immerhin auch zwei Anbieter, die diese Technik unterstützen. Dann hat man zwar keinen 5G Zugang, aber dennoch sehr hohe Geschwindigkeiten im 4G/LTE Netz des jeweiligen Anbieters.
Die maximalen Geschwindigkeiten der Freikarten auf dem Markt:
- Vodafone Callya Sim (5G/LTE) bis 500MBit/s
- O2 Prepaid Freikarte (4G/LTE) bis 300MBit/s
Bereits 5G aber keine Freikarte: MagentaMobil Prepaid der Telekom
Auch etwa 1 Jahr nach dem Start von 5G gibt es auch dem Markt bisher nur eine Simkarte, die 5G unterstützt: die originale Telekom Prepaid Sim MagentaMobil Prepaid. Dort kann man gegen Aufpreis von 3 Euro monatlich 5G Zugang buchen. Dieser ist in den ersten 12 Wochen kostenlos, danach wird die Gebühr erhoben. Leider gibt es diese Sim nicht als kostenlose Sim und 5G ist auch nur in den größeren Tarifoptionen aktivierbar. Dazu braucht man für die Nutzung neben dem 5G Netzausbau in der eigenen Region natürlich auch ein Handy, dass bereits 5G unterstützt. Das ist leider derzeit nur bei den neueren und teureren Smartphones der Fall.-
- Mehr dazu: MagentaMobil Prepaid mit 5G*
Bei der Telekom hat man dazu den Vorteil, dass das Unternehmen derzeit das am weitesten ausgebaute 5G Netz besitzt. Man kann daher mit den Telekom Sim (auch wenn sie nicht kostenlos sind) 5G bereits in Bereichen nutzen, in denen andere Anbieter noch kein 5G haben. Das kann also durchaus ein Vorteil sein, der einen gewissen Aufpreis lohnt. Das muss aber natürlich jeder Nutzer für sich selbst entscheiden.
Letzte Änderung am 29. Juni 2026 von Bastian Ebert

Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen – einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben. Gleiches gilt bei Anfrage zu Beratungen und Interviews rund um die Themen und die aktuellen Entwicklungen im Bereich Telekommunikation und Mobilfunk. Mehr zu mir und meinem Hintergrund: Wer schreibt hier?


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