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Kostenlose Sim Karte – Vodafone, o2 oder Netzclub – was sind die Unterschiede?

Kostenlose Sim Karte – Vodafone, o2 oder Netzclub – was sind die Unterschiede? – Wer auf der Suche nach eine Handykarte ist, die keine Kaufpreis hat und keine Versandkosten, kann in Deutschland derzeit vor allem auf drei Anbieter zurück greifen: Sowohl Netzclub, Vodafone als auch O2 bieten ihre Prepaid Tarife als kostenlose Freikarten an und diese kann man daher ohne Vorkosten bestellen.

Der Unterschied zwischen den Simkarten ist bei den Rahmenbedingungen eher gering. Oft werden diese drei Simkarten damit als weitgehend identisch dargestellt, wenn es darum geht, eine kostenlose Sim Karte zu bestellen, aber es gibt vor allem in den Details doch deutliche Unterschiede.

Wichtig dabei: es gibt bei Prepaid Karten auch immer wieder Guthabenkarten mit Sonderaktionen, bei denen man Guthaben teilweise kostenlos bekommt. Diese sind hier aber nicht gemeint, sondern in diesem Artikel geht es allein um Mobilfunk-Simkarten.

Was ist gleich bei den kostenlosen Sim von Vodafone, o2 und Netzclub?

Alle drei Angebote sind kostenlose Freikarten, die man gratis bestellen kann und die weder einen Kaufpreis noch Versandkosten haben. Dazu bieten alle drei Anbieter auf Prepaid Basis einen reinen 9 Cent Tarif – man zahlt also pro Gesprächsminute und SMS jeweils 9 Cent.

Ein dritter großer Punkt, in dem sich die Anbieter einig sind: man bekommt sowohl bei Netzclub, Vodafone als auch O2 LTE Anbindung und kann totz des günstigen Kaufpreises das jeweilige LTE Netz mit nutzen.

Gratis Datenvolumen bei der kostenlose Prepaid Sim von Netzclub

Die kostenlose Prepaid Sim von Netzclub kann vor allem im Datenbereich punkten. Sie unterscheidet sich damit sehr deutlich von den beiden anderen Anbietern, denn bei Netzclub gibt es eine kostenlose Datenflat mit 200MB pro Monat kostenfrei dazu. Dieses gratis Datenvolumen findet man bei den anderen beiden Freikarten nicht (und auch bei keinem anderen Anbieter auf dem Markt): Netzclub hat also hier ein richtiges Alleinstellungsmerkmal.

Diese kostenlose Dateflatrate ist werbefinanziert. Man stimmt bei Netzclub daher zu, Werbung zu erhalten und bekommt diese in der Regel direkt auf das jeweilige Handy geschickt. Auch dadurch unterscheidet sich Netzkclub von den gratis Sim der anderen Anbieter, denn dort bekommt man keine Werbung. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei Netzclub

Kostenlose Sim Karte mit dem meisten Speed: Vodafone Callya

Die kostenlose Sim Karte von Vodafone ist die schnellste Prepaid Karte, die man auf dem deutschen Markt finden kann und damit auch schneller als die beiden anderen Anbieter. Der maximale Speed bei den Callya Freikarten liegt bei 500MBit/s und damit ist das Unternehmen mit den kostenlose Handykarten genau so schnell wie bei den normalen Handytarifen und Allnet Flat. Trotz Prepaid und Freikarten gibt es also beim Speed bei Vodafone keine Nachteile. Der Unterschied wird besonders im Vergleich zu Netzclub deutlich: das Unternehmen bietet zwar auch LTE aber nur maximal 21,6MBit/s – die Vodafone Freikarten schaffen im Maximum also mehr als das 20fache an Speed. In der Praxis liegt die Geschwindigkeit aber niedriger, denn das Maximum ist vor allem ein theoretischer Höchstwert. Weitere Tarifdetails gibt es direkt unter auf der Vodafone Callya Webseite

Die Vodafone Freikarte ist auch die einzige kostenlose Prepaid Sim, die D-Netz Qualität bietet. Sowohl Netzclub als auch O2 nutzen das Telefonica/O2 Netz und im D1-Netz gibt es derzeit keine Freikarten. Wer also D-Netz Qualität haben möchte, weil O2 vor Ort eher nicht so gut ausgebaut ist, hat nur die Wahl, die Callya Freikarte zu nehmen.

Die kostenlose O2 Sim mit der billigsten Allnet Flat

Die kostenlose Sim Karten von O2 bieten derzeit weder den höhsten Speed noch eine kostenlose Datenflat. Mitt 225MBit/s sind die Tarife zwar durchaus schnell, an den maximalen Speed bei Vodafone kommen die Handykarten aber nicht heran. Dafür kann sich die O2 Freikarte auf eine andere Weise abgrenzen: man bekommt zur Freikarte eine sehr günstige Allnet Flat. Um genau zu sein stehen gleich drei Allnet Flat Tarife für die Freikarte zur Verfügung.

Die billigste Allnet Flat ist dabei die O2 My Prepaid S Flatrate, die man zur Freikarte buchen kann und die neben kostenlosen Gesprächen und SMS auch eine Internet Flatrate mit 1,5GB monatlichem Datenvolumen bietet. Dafür zahlt man nur 9.99 Euro monatlich – so billig bekommt man eine vergleichbare Flatrate nur bei Netzclub und dort muss man dafür auch Werbung akzeptieren. Die kostenlose Sim Karte von o2 kann also vor allem durch die zusätzlichen Optionen punkten.

Falls diese Optionen nicht ausreichend sind, bietet O2 mit der O2 My Prepaid L eine weitere Alternative an. Mit dieser kann sowohl eine Gesprächs- als auch eine SMS-Flatrate in alle deutschen Netze genutzt werden. Außerdem steht eine Internetflatrate zur Verfügung. Wird ein Datenvolumen von 5GB mit einer Geschwindigkeit von 225 Mbit/s ausgewählt, liegt der monatliche Preis bei 24,99 Euro.

Alle weitere Details gibt es direkt auf der Freikarten Seite von O2.

Insgesamt gibt es also neben den Grundtarifen für alle drei kostenlosen Sim Karten auf dem deutschen Markt eine ganze Reihe von Zusatzpoptionen und Besonderheiten und vor allem darun unterscheiden sich die Angebote doch deutlich. Wer mit 200MB Datenvolumen im Monat urecht kommen, ist bei Netzclub sehr gut aufgehoben. Wer mit der Freikarte auch viel Telefonieren und SMS schreiben will, bekommt bei O2 zur gratis Sim auch eine sehr güstige Allnet Flat, die nur wenig teurer ist als die Angebote im Postpaid Bereich und wer richtig viel und schnell surfen will, ist bei den Freikarten von Vodafone gut aufgehoben – auch weil an bei diesen Tarifen Zugriff auf das gut ausgebaute LTE Netz von Vodafone bekommt.

 

Die kostenlosen Simkarten bei 1&1

1&1 DSLDie kostenlosen Simkarten bei 1&1 – 1&1 bietet bereits seit mehreren Jahren auch Handytarife und Handyverträge an. Daneben bietet das Unternehmen auch kostenlose Simkarten an – allerdings gibt es Unterschiede zu den normalen Anbietern. Trotzdem sind die gratis Simkarten von eine spannende Alternative – zumindest dann, wenn man sich auf die Bedingungen von 1&1 einlässt. Wichtig dabei: diese Simkarten sind keine Prepaidkarten. Man muss also kein Guthaben aufladen, sondern die angefallenen Kosten werden über die 1&1 Rechnung mit abgerechnet. Man kann diese Handykarten auch nicht einfach als kostenlose Prepaid Sim bestellen, sondern bekommt sie nur als 1&1 Kunde dazu.

Die gratis Simkarten lassen sich nicht einzeln bestellen

Im Gegensatz zu den Freikarten von Callya oder auch von O2 sind die gratis Simkarte bei 1&1 aber kein eigenständiges Angebot, sondern werden nur in Kombination mit den anderen Angeboten von 1&1 buchbar. Konkret heißt dies, dass man die Simkarte nur bekommt, wenn man sich gleichzeitig für einen DSL-Tarif von 1&1 entscheidet. Wer 1&1 DSL nutzt (in den teilnehmenden Tarife) kann dazu dann bis zu 4 Simkarten bekommen. Diese sind kostenfrei und beinhalten einige interessante Leistungen:

  • Flatrate für Gespräche ins gesamte deutsche Festnetz und zu anderen Kunden von 1&1 (auch mobil)
  • 100 MB/Monat Datenvolumen,
    danach mit bis zu 64 kBit/s

So ganz kostenfrei sind die Karten leider auch nicht. Im Kleingedruckten findet sich der Hinweis auf eine Aktivierungsgebühr von 9.90 Euro pro Simkarte. Man zahlt also für 4 Simkarten immerhin fast 40 Euro, wenn man sie alle nutzen will – ziemlich viel Geld für eine gratis Simkarte.

Im Kleingedruckten heißt es dazu:

Neben der kostenlosen DSL-Hardware bekommen Sie für Ihre Handyflat einfach zusätzlich 4 kostenlose SIM-Karten mit eigener Rufnummer zugeschickt. Diese nutzen Sie, um kostenfrei ins deutsche Festnetz sowie in das 1&1 Mobilnetz zu telefonieren. Des Weiteren haben Sie mit dieser Karte mobilen Zugriff auf das Internet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 14,4 MBit/s. So nutzen Sie die praktischen DSL Flatrates von 1&1 zuhause und telefonieren und surfen auch unterwegs sorgenfrei und ohne Aufpreis.

Weitere Optionen und Flatrates gibt es nicht. Wer als Kunden mit diesen Angeboten also nicht zufrieden ist und gerne mehr Leistungen möchte, ist daher bei diesen Tarifen nicht richtig. Dazu stehen dann besser die normalen Allnet Flat und Tarife von 1&1 zur Verfügung.

Insgesamt gesehen ist die Simkarte von 1&1 also keine wirklich kostenfreie Simkarte und auch keine Freikarte im eigentlichen Sinne. Man bekommt zwar eine kostenfreie Flatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz und auch zu 1&1, muss aber dafür eine Aktivierungsgebühr zahlen und auch einen 1&1 DSL Tarif buchen – das sind relativ hohe Voraussetzungen. Insgesamt ist es daher wahrscheinlich besser, zu anderen Handykarte ohne Kaufpreis zu greifen. Wer sich doch für die 1&1 Simkarte interessiert, findet die Bestellmöglichkeit hier: 1&1 DSL mit bis zu 4 Simkarte

Die Erfahrungen mit den 1&1 Simkarten

Im Internet gibt es viele Erfahrungen mit 1&1 allgemein, aber nur wenige, die sich auf die kostenfreien Simkarten des Unternehmens beziehen. In der Regel werden wenn dann die normalen Tarife und Allnet Flat von 161 bewertet – diese haben aber nur wenig mit den Simkarte zum 1&1 DSL Anschluss zu tun. Beispielsweise beim Support kann man aber Parallelen ziehen, da beide Handykarten natürlich den gleichen 1&1 Support nutzen. Leider findet man da oft wenig Positives. So schreibt Anfang 2016 ein Nutzer bei GuteFrage:

Den Support und Service von 1&1 halte ich jedoch für unterirdisch. Das kann ich aber nur aus Firmensicht sagen. Wer bisher keine oder fast keine Berührung mit dem Support/Service seines Netzbetreibers hatte, wird da auch mit 1&1 genauso wenig (oder soviel) Probleme wie bisher haben.

Und im IP Phone Forum wird auch nochmal der Kaufpreis erklärt:

Es gibt die Handy-Flat SIM Karten, die sind kostenlos, und es gibt die Handy-Flat und Internet Karten, wo auch eine mobile Datenflat enthalten ist. Diese kosten 9,99 Euro pro Monat.

Ich habe also 3 der max. 4 Karten als kostenlose Handy-Flat und 1 als Handy-Flat und Internet für 9,99 Euro. Ist für mich günstiger, da ich oft mit dem Smartphone online bin.

Man kann also entscheiden, wieviele der max. 4 Karten man als nur Handy-Flat kostenlos haben möchte oder ob man eine Internetflat dazu haben möchte.

Insgesamt gibt es recht wenige Erfahrungen mit den Karten im Netz, viele Kunden haben sie zwar, nutzen sie aber kaum bzw. nur als Notfallkarte.

Kostenloses Datenvolumen – welche Freikarten und Tarife bieten gratis Internet Flat an?

Kostenloses Datenvolumen – welche Freikarten und Tarife bieten gratis Internet Flat an?  – Kostenlose Sim Karten sind bereits eine sehr gute sache, aber es gibt Anbieter, die gehen noch etwas weiter und bieten zu den kostenlosen Prepaid Sim auch noch gratis Internet Flat an. Das hört sich erstmal merkwürdig an, hat aber durchaus einen sinnvollen Hintergrund, denn beispielsweise gibt es diese Flat nur, wenn man gleichzeitig Werbung akzeptiert oder dann, wenn man die App des jeweiligen Anbieters nutzt (und damit den Support entlastet). Kostenloses Datenvolumen muss daher kein schlechtes Geschäft für den jeweiligen Anbieter sein.

In diesem Artikel wollen wir zeigen, wo man kostenloses Datenvolumen und gratis Internet Flatrates bekommen kann und auch, was es dabei zu beachten gilt. Die Angebote hier sind dabei alles Freikarten – lassen sich also komplett kostenlos bestellen.

Kostenlose Netzclub Sim: 200MB kostenloses Datenvolumen mit dabei

Die Netzclub Sim kann man kostenlose bestellen und der Discounter bietet als einziger Freikarten-Anbieter derzeit noch eine komplett kostenlose Internet Flat an. Das Unternehmen bietet dabei monatlich 200MB ohne Zahlung an – einzige Bedingungen ist, dass man Werbung vom Unternehmen akzeptieren muss. Man bekommt also Werbebotschaften auf das Handy geschickt und dafür erhält man im Gegenzug auch die 200MB kostenlose Internet Flat im Monat.

Das Unternehmen schreibt dazu als Erklärung:

Mobil surfen „for free“?! – Nein, kein Scherz! Hol‘ dir den werbefinanzierten Tarif und werde netzclubber! Du fragst dich, wie das funktioniert? Ganz einfach: Du erhältst eine begrenzte Anzahl interessanter Angebote von verschiedenen Marken per E-Mail oder SMS auf dein Handy – max. 30 Werbebotschaften pro Monat. Falls dich ein Angebot interessiert kannst du einfach und unverbindlich darauf antworten. Nebenbei profitierst du vom Spaß im Web und kannst kostenlos mobil surfen!

Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei Netzclub

Die Internet Flatrate ist dabei nicht nur gratis, sondern kann auch LTE nutzen. Der maximale Speed liegt dabei allerdings bei lediglich 21,6MBit/s – das ist nicht viel schneller als andere Tarife mit 3G schaffen. Dennoch ist LTE eine gute Sachen, denn bei vielen anderen Prepaid Discountern gibt es noch nicht einmal LTE mit dazu. Die O2 Sim kann man auch kostenlos bestellen und erhält dafür 225MBit/s LTE Speed – allerdings eben keine kostenlose Datenflatrate.

Allerdings gibt es bei Netzclub ein Problem, denn derzeit weiß niemand, was O2 mit dieser Marke plant. Bis vor kurzem war es sehr ruhig um Netzclub – die Vermarktung war eingestellt und es gab kaum neue Tarife. Mittlerweile bietet das Unternehmen aber wieder mehr Datenvolumen und neue Angebote – es scheint also wieder weiter zu gehen.

Insgesamt gibt es für die Fans von Prepaidkarte also durchaus einige interessante Angebote auf dem deutschen Markt, wenn es darum geht, kostenlose Internet Flat oder Internet Volumen zu bekommen. Man sollte dabei aber natürlich immer im Hinterkopf behalten, dass sich solche Angebote auch für die Unternehmen rechnen müssen, sonst werden sie nicht lange bestehen bleiben. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei Netzclub

Vodafone – 100MB für die kostenlosen Sim (wenn man die App nutzt)

Die kostenlose Vodafone Sim Karte wird als Callya Sim vertrieben und ist mittlerweile wohl die bekannteste Freikarte auf dem deutschen Markt. Sie bietet nicht nur die schnellsten Datenverbindungen (mit Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s) sondern auch verschiedenen Tarife von reinen Prepaid Angebote ohne Vertragsbindung (Callya Talk&SMS) bis hin zu einer Allnet Flatrate auf Prepaid Basis – natürlich auch ohne Kaufpreis, Grundgebühr oder Versandkosten. Weitere Tarifdetails gibt es direkt unter auf der Vodafone Callya Webseite

Das Unternehmen bietet dabei auch 100MB Datenvolumen kostenfrei an. Dazu muss man keine Werbung in Kauf nehmen, sondern es reicht, die Vodafone Callya App zu installieren (mit der man beispielsweise den Guthabenstand abfragen oder auch neues Guthaben aufladen kann). Anders als Netzclub hat Vodafone das Datenvolumen auch nicht aufgestockt, während es bei Netzclub mittlerweile 200MB gibt, bleibt es bei Vodafone bei den gratis 100MB. Vodafone selbst schreibt zu den Bedingungen des gratis Datenvolumens:

Dein App-Geschenk ist kostenlos und gilt für 28 Tage ab dem Tag Deiner Buchung in Verbindung mit dem Smartphone Special oder Allnet Flat. Du hast damit 100 MB mit bis zu 500 Mbit/s im 4G|LTE-Netz die Du auch im EU-Ausland nutzen kannst. Hast Du Dein Inklusiv-Volumen und das App-Geschenk verbraucht, surfst Du nur noch mit höchstens 32 kbit/s. Restliche Highspeed-MB verfallen mit Ablauf der 28 Tage. Danach kannst Du Dein App-Geschenk wieder neu über dieMeinCallYa-App buchen

Der Nachteil dabei: diese 100MB zusätzliches Volumen gibt es nur in den beiden Smartphone Tarifen des Unternehmens. Man zahlt daher mindestens 9.99 Euro und bekommt dann zu 1GB Flat noch mal 100MB Datenvolumen kostenfrei oben drauf. Eine komplett kostenlose Datenflatrate gibt es damit zur Callya Freikarte leider nicht – man kann aber die Datenflatrates über die App mit zusätzlichen 100MB Datenvolumen pro Monat ausstatten. Weitere Tarifdetails gibt es direkt unter auf der Vodafone Callya Webseite

Wenige kostenlose Flat – aber einige Angebote gibt es

Kostenlose Internet Flat sind erwartungsgemäß eher selten auf dem Markt, aber wie wir hier gezeigt haben, gibt es durchaus einige Angebote, die man nutzen kann, wenn man gratis Datenvolumen benötigt.

Congstar Prepaid mit kostenloser Internet Flat (1GB) für Messenger

congstar prepaid Congstar Prepaid mit kostenloser 1GB Internet Flat für Messenger – Gleich zu Angang an ein wichtiger Hinweis: Die Prepaidkarte von Congstar ist keine Freikarte sondern kostet bei Kauf 9.99 Euro. Darin sind zwar auch 10 Euro Startguthaben enthalten, eine Freikarte im strengeren Sinne ist die Karte damit aber trotzdem nicht. Wir listen diese Karte hier nur mit, weil sie ein interessanter Feature hat: eine kostenlose Internet Flat mit 1GB Datenvolumen für Messengerdienste wie WhatsApp oder Threema.

Update: Congstar hat im Juni 2019 neue Tarife eingeführt und bei diesen Angeboten gibt es diese kostenlose Datenoption leider nicht mehr. Wer aktuell eine Prepaidkarte bei Congstar bucht, hat also keine Möglichkeit mehr, die Messaging Option zu nutzen. Für alten Prepaid Karten von Congstar kann man diese Option aber noch nutzen. Wer also eine gebrauchte Congstar Sim aus den letzten Jahren bestellt, kann darüber die Option noch bekommen.


Diese Flatrate kann als Tarifoption zur normalen Prepaidkarte von Congstar gebucht werden und sie läuft unter der Bezeichnung Messaging Option. Im Kleingedruckten von Congstar heißt es zu dieser Option:

Die Option erlaubt die paketvermittelte Datennutzung innerhalb Deutschlands ausschließlich für Textnachrichten (keine Dateien wie z.B. Fotos, Videos usw.) über Messaging-Dienste.  Ab einem Datenvolumen von 1 GB wird die Bandbreite im jeweiligen 30-Tage-Abrechnungszeitraum von max. 32 Kbit/s (Download) und 32 Kbit/s (Upload) auf max. 2 Kbit/s (Download) und 2 Kbit/s (Upload) beschränkt (Abrechnung im 10-KB-Datenblock). Nach Bandbreitenbeschränkung ist die Nutzung der Messaging Option nicht mehr möglich.

Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei Congstar

Anders als bei anderen Anbietern gilt diese Option für alle Messenger und nicht nur für WhatsApp. Damit haben Kunden an dieser Stelle mehr Flexibilität. Der Nachteil besteht allerdings darin, dass man keine anderen Internet Flatrates mehr buchen kann. Kunden können sich damit entweder für die Messaging Option oder eine normale Surf-Flatrate von Congstar entscheiden.

Die kostenlose Messenger Flat wird direkt zur Prepaidkarte von Congstar gebucht. Man holt sich also eine Simkarte des Unternehmens und kann dann als Option auf diese Flat zurückgreifen. Es muss allerdings eine Congstar Prepaidkarte sein – in allen anderen Tarifen des Unternehmen steht die Flat leider nicht mit zur Verfügung. Dazu ist die Congstar Prepaid Sim keine Freikarte. Man kann diese Sim also nicht kostenlos bestellen, sondern es gibt eine Kaufpreis von 9.95 Euro und dafür dann auch 10 Euro Startguthaben. Derzeit gibt es im D1 Netz ohnehin kaum noch Freikarten.

Ansonsten bekommt man mit der Flat den normalen Prepaid Tarif von Congstar:

  • 9 Cent pro Minute in alle anderen Netze
  • 9 Cent pro SMS
  • 24 Cent pro MB Datenvolumen im Internet (außer Messenger)
  • 9.99 Euro Kaufpreis
  • 10 Euro Startguthaben
  • keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz

Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei Congstar

Insgesamt lohnt sich diese Option allerdings nur für Nutzer, die ausschließlich auf Messenger zurück greifen und sonst im Internet nicht unterwegs sind.

Im Vergleich mit bekannten Freikarten (wie Callya oder O2 Prepaid) haben die Tarife und auch die kostenlose Internet Flatrate bei Congstar aber einen Nachteil: die Nutzung von LTE ist nicht möglich. Man kann sich mit den Handykarten des Unternehmens zwar ins gut ausgebaute D1 Telekom Netz einwählen, aber es stehen lediglich 3G Verbindung (UMTS oder HSDPA) zur Verfügung. Das LTE Netz der Telekom kann nicht genutzt werden und daher haben die Prepaidkarte von Congstar gerade im Datenbereich ein deutlichen Nachteil. Mit der Messenger Flat wird das noch deutlicher, denn hier ist die Geschwindigkeit lediglich auf 32kBit/s begrenzt und beträgt damit nur einen Bruchteil des Speeds, den andere Simkarten erreichen.

Die Lebara Mobile Freikarte – internationale Gespräche als kostenlose Simkarte

Die Lebara Mobile Freikarte – internationale Gespräche als kostenlose Simkarte – Lebara ist ein Prepaid Anbieter mit internationaler Ausrichtung, der deshalb in Deutschland eher wenig bekannt ist und auch bei den Kundenzahlen nicht mit den wirklich großen Freikarten Anbietern (wie Callya aka die Vodafone Freikarten oder die kostenlose O2 Prepaid Sim) mit halten kann. Trotzdem gibt es auch bei Lebara eine interessante Freikarte. Man findet sie auf der Webseite des Anbieters, wenn man direkt im oberen Menü auf Bestseller => „Gratis SIM“ klickt.

Der Grundtarife von Lebara Mobile sieht dabei wie folgt aus:

  • 9 Cent pro Gesprächsminute in alle Netz
  • 1 Cent pro Minute ins Festnetz am Wochenende
  • 15 Cent pro SMS
  • 15 Cent pro Anruf
  • keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz

Wer sich dafür interessiert kann sich die Simkarte shier bestellen. Lebara hat die Karten mittlerweile aber etwas versteckt. Man kann die aber immer noch die Sim kostenlos bestellen, wenn man auf der Seite unter Bestseller auf „gratis SIM“ klickt. Dann landet man direkt im Bestellprozess für die LEbara Freikarte.

Ungewöhnlich ist dabei vor allem die Gebühr pro Anruf. Auch bei sehr kurzen Anrufen wird in jedem Fall ein Betrag von 15 Cent + die jeweilige Minutengebühr berechnet. Das gibt es so bei anderen Discountern nicht. Die Lebara Mobile Prepaidkarte lohnt sich daher vor allem bei längeren Gesprächen. Wer immer nur wenige Sekunden telefoniert, ist bei anderen Anbietern besser beraten.

Auch die Kosten für SMS sind mit 15 Cent deutlich höher als bei anderen Anbietern. Konkurrenten wie Discotel bieten SMS beispielsweise bereits ab 6 Cent an – selbst bei den anderen Freikarten wie Callya oder O2 Prepaid zahlt man nur 9 Cent pro SMS. Allerdings nutzen ohnehin immer weniger Kunden SMS und setzen stattdessen auf Messengerdienste wie WhatsApp.

Wer sich dafür interessiert kann sich die Simkarte bestellen.

Datenflatrates und Optionen bei Lebara mobile

Darüber hinaus bietet das Unternehmen noch weitere Optionen, die auf Wunsch mit zur Prepaidkarte gebucht werden können.

Zur Auswahl stehen:

  • Messenger Flat: Unbegrenzt chatten für 3.99 Euro monatlich. Buchung per SMS mit CHATFLAT an die 55255
  • 500MB Internet: 7.99 Euro monatlich. Buchung per SMS mit DATA500 an die 55255
  • 1GB Internet: 9.99 Euro monatlich. Buchung per SMS mit DATA1000 an die 55255
  • 3GB Internet: 14.99 Euro monatlich. Buchung per SMS mit DATA3000 an die 55255
  • 5GB Internet: 19.99 Euro monatlich. Buchung per SMS mit DATA5000 an die 55255

Im Kleingedruckten heißt es zur Buchung der Flatrates und Optionen:

Zum Abbestellen senden Sie von Ihrer Lebara SIM-Karte eine SMS mit HALT, gefolgt vom Buchungs-Keyword an die kostenlose Kurzwahl 55255 (z.B. HALTFLEXIL zum Kündigen von FLEXIL, HALTALLNET zum Kündigen von ALLNET). 3) Nach Aufbrauch des angegebenen Datenvolumens innerhalb der Laufzeit des Daten-Volumenpakets von 30 Tagen wird die Bandbreite auf max. 32 kBit/s (Download) und 16 kBit/s (Upload) beschränkt. Im Falle einer automatischen Verlängerung eines Daten-Volumenpakets wird das neu erworbene Datenvolumen zum 1. Tag des auf die Optionslaufzeit folgenden 30-Tage-Verlängerungszeitraums bereitgestellt. Im Falle einer Neubuchung oder eines Produkt-Upgrades während einer Optionslaufzeit, in der ein Daten-Volumenpaket aktiv ist (nur möglich bei DATA Tarifoptionen), erfolgt die Bereitstellung bei Aktivierung des neuen Volumenpaketes

Wer sich dafür interessiert kann sich die Simkarte hier bestellen.

Welches Netz nutzt Lebara Mobile?

Lebara ist auf der Webseite selbst eher sparsam, was Details zum Tarif und dem genutzten Netz angeht. Man findet kaum Hinweise auf das Netz. In der Community wurde die Frage aber bereits sehr deutlich beantwortet:

… das T-Mobile Netz. Auskunft über Netzabdeckung können Sie hier finden: https://www.telekom.de/start/netzausbau – Lassen Sie mich wissen, wenn Sie weitere Fragen haben 🙂

Dies erkennt man auch an den APN Daten:

  • APN name: Lebara Internet
  • APN:internet.t-d1.de
  • APN Type: default

Warum man die nicht auch sehr deutlich direkt mit zum Tarif schreiben kann, bleibt offen. Man bekommt mit Lebara zumindest in Deutschland eine Prepaid Sim im D1 Netz der Telekom und das ist durchaus erwähnenswert, denn derzeit bietet kein anderer D1 Anbieter eine Freikarte und es ist auch eher unwahrscheinlich, dass es kurzfristige weitere kostenlose Sim im Telekom Netz geben wird.

Wer sich dafür interessiert kann sich die Simkarte hier bestellen.

Ratgeber: Kostenlose Simkarten für Sicherheits- und Überwachungskameras

Kostenlose Simkarten für Sicherheits- und Überwachungskameras – Kameras zur Überwachung von Grundstücken oder auch Fahrzeugen kommen immer häufiger zum Einsatz. Grund hierfür sind hohe Einbruchsszahlen vor allem bei Einfamilienhäusern und allgemein die Angst der Verbraucher vor Sachbeschädigungen.

Häufig kommen Sicherheitskameras auch komplett ohne Simkarte aus. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Kamera zu Hause eingesetzt wird und beispielsweise das heimische WLAN nutzen kann, um Bilder und Videos zu übertragen. In solchen Fällen kann man sich die Simkarte sparen – sollte aber in jedem Fall sicher stellen, dass das heimische WLAN verschlüsselt und gut abgesichert ist, sonst können unter Umständen auch Dritte auf die Bilder der Überwachungskamera zugreifen und dann schützt dieses System nicht mehr, sondern wird zu einem Risiko, weil sich damit die Gewohnheiten der Bewohner gut ausspähen lassen.

Ist die Kamera dagegen in einem Bereich ohne WLAN angebracht, hat man in der Regel nur die Wahl die Bilder intern speicher zu lassen und sie bei Problemen auszulesen oder auch eine Simkarte mit passenden Tarif zu setzen. Dazu benötigt man dann aber natürlich auch eine Sicherheitskamera, die diese Technik unterstützt und einen passenden Tarif, der möglichst wenige Kosten verursacht und trotzdem den Zugriff auf die Kamera erlaubt. Das ist nicht in jedem Fall ganz einfach.

So schreibt ein Nutzer im Computerbase Forum zu dieser Frage:

Die große Preisfrage ist nur, was da jetzt am besten für eine Sim eingeetzt werden sollte. Bin noch am überlegen, wie oft die Kamera Bilder schicken soll. Vermutlich mindestens einmal am Tag, damit man weiss, dass das Teil noch funktioniert. Unmengen Daten sind also nicht zu erwarten. Mit 30 MB im Monat sollte das Teil wohl auskommen.

In der Praxis wird man allerdings mittlerweile mit 30MB im Monat kaum noch auskommen, vor allem dann, wenn auch Videos übertragen werden sollen. Hier liegt der Datenverbrauch dann eher bei 100MB monatlich oder noch höher.

Günstige Simkarten für Überwachungskameras

Da man mit Tarifen für Überwachungskameras nur Daten übertragen will, braucht man weder günstige Tarife für SMS und Gespräche noch Flatrates in diesem Bereich. Stattdessen sind günstige Datentarife oder Flatrates für die Übertragung wichtig. Freikarten sparen hier Geld, denn sie sind nicht nur bei der Anschaffung kostenfrei und eigenen sich daher gut zum testen, sondern haben auch oft die Flat gleich mit Inklusive. Der Vorteil: bei vielen Freikarten auf dem deutschen Markt ist bereits Datenvolumen mit enthalten und man kann so Bilder und Videos übertragen, ohne das Mehrkosten entstehen. Passende Anbieter sind beispielsweise:

Bei beiden Anbietern kann man die Sim kostenlos bestellen – es gibt keinen Verkaufspreis und keine Versandkosten. Bei der  gratis Vodafone Karte gibt es die 100MB aber nur, wenn man auch einen Option bucht und damit entstehen mindestens 10 Euro Kosten pro Monat. Die kostenlose Netzclub Sim ist daher dort wohl eher die bessere Alternative.

Darüber hinaus gibt es bei diesen Angeboten keine lange Vertragslaufzeit. In der Regel sind die Tarife der Freikarten monatlich kündbar – man kann also auch sehr schnell wieder wechseln, wenn man den Tarif für die Sicherheitskamera nicht mehr benötigt. Die Callya Simkarte ist dazu derzeit die schnelle Prepaidkarte auf dem Markt.

Passende Datenflatrates für Sicherheits-Kameras

Neben den Prepaid Freikarten gibt es passende Tarife für Kameras aber auch bei anderen Anbietern. So bietet beispielsweise Congstar zur Congstar Prepaidkarte auch eine Datenflatrate mit 500MB Volumen an. Diese kostet lediglich 3 Euro monatlich und hat – wie auch die Freikarten – keine längerfristige Vertragslaufzeit. Congstar nutzt dabei das gut ausgebaute Handy-Netz der Telekom, so dass man auch in abgelegenen Gebieten durchaus Empfang hat. Vergleichbare Tarife und Flatrates findet man auch bei FYVE im Vodafone Netz. Wirklich kostenfrei und Freikarten sind aber nur die Angebote von Callya und Netzclub:

Mitgelieferte Simkarten zur Überwachungs-Kamera

Bei einigen Anbieter ist die passende Simkarte auch bereits mit enthalten. So bietet beispielsweise Mavoco (ein Unternehmen aus Österreich) genau für diese Zwecke passende Handykarten an. Teilweise sind die bei den Kameras bereits mit enthalten. In solchen Fällen kann man aber in der Regel auch andere Sim nutzen, die eventuell günstiger sind. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, die Tarife zu prüfen und zu vergleichen, denn es gibt mittlerweile auf dem Markt schon sehr günstiges Datenvolumen und die Spezialanbieter können da oft nicht mithalten – man bekommt vergleichbare Angebote bei normalen Discounter daher oft preiswerter.

Video: Überwachungskamera mit Solarzelle und LTE

Sim Karten kostenlos bestellen – diese Möglichkeiten gibt es auf dem deutschen Markt

Prepaid Sim KarteSim Karten kostenlos bestellen – diese Möglichkeiten gibt es auf dem deutschen Markt – Die meisten Sim-Karte auf dem deutschen Mobilfunk-Markt haben derzeit eine Kaufpreis oder eine Aktivierungsgebühr, so dass es beim Start oft erstmal eine größere Rechnung gibt. Das muss aber nicht sein, denn einige Anbieter haben auch kostenlose Sim im Angebot und verteilen ihre Tarife als Freikarten.

Solche Karten sind beispielsweise sinnvoll, wenn man WhatsApp nutzen will ohne die eigenen Nummer preiszugeben, zum Testen von Netz und Anbieter und mittlerweile sind kostenlose Sim-Karten auch aufrüstbar, so dass man sie auch als normalen Handy- und Smartphone-Tarif nutzen kann. In dem Fall gibt es einfach weder Kaufpreis noch Versandkosten und man hat danach aber einen ganz normalen Prepaid Tarif.

Welche Angebote im Bereich der kostenlose Simkarten es derzeit auf dem deutschen Markt gibt und welche Vor- und Nachteile die einzelnen Freikarten haben, wollen wir hier im Artikel klären.

Kostenlose Sim von O2

Die O2 Freikarte ist eine der ältesten Prepaid Angebote auf dem Markt, das ohne Kaufpreis und Versandkosten auskommt und daher eine klassiche kostenlose Sim Karte. Mittlerweile hat O2 das Angebot sogar deutlich aufgestockt: neben dem Grundtarif gibt es noch ein Datenangebot und dazu 3 Prepaid Allnet Flat – alles gratis Sim, die bei der Bestellung keine Kosten verursachen. Die Bestellung und der Vertrieb der gratis O2 Simkarten erfolgt dabei in der Regel über das Internet.

Die kostenlose O2 Prepaid Freikarte im Detail:

  • 9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze
  • 9 Cent pro SMS
  • Surfen 99 Cent pro Tag (LTE bis 225MBit/s)
  • kein Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr und keine Versandkosten

Alle weitere Details gibt es direkt auf der Freikarten Seite von O2.

Die O2 Allnet Flat zu den kostenlosen Sim kosten dabei ab 9.99 Euro aufwärts. Das ist preislich wirklich interessant, denn auch im Postpaid Bereich sind die Preis kaum höher und es gibt in der Regel nur wenige Euro Unterschied zwischen den Allnet Flat auf Rechnung und den Prepaid Allnet Flat zu den gratis O2 Sim-Karten.

Kostenlose Vodafone Callya Sim Karte

Die kostenlose Prepaid Sim von Vodafone Callya ist ebenfalls bereits schon länger auf dem Markt und kann ohne Kaufpreis oder Versandkosten bestellt werden. Auch Vodafone Callya bietet neben dem Grundtarif auch eine Allnet Flat und einen Minutentarif mit Datenflat – man kann die kostenlose Sim also auch zu einem normalen Smartphone Tarif aufrüsten. Die kostenlose Vodafone Sim wird dabei immer nach dem Prepaid Prinzip abgerechnet – man muss also zuerst Datenvolume  aufladen und kann dann die Handykarte nutzen oder auch Optionen buchen.

Die kostenlose Vodafone Callya Prepaid Freikarte im Detail:

  • 9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze
  • 9 Cent pro SMS
  • Surfen 99 Cent pro Tag (LTE bis 500MBit/s)
  • kein Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr und keine Versandkosten

Weitere Tarifdetails gibt es direkt unter auf der Vodafone Callya Webseite

Obwohl die Vodafone Callya Simkarten kostenlos sind, stehen sie in der Leistung den normalen Vodafone Tarifen und auch den Tarifen anderer Anbieter nichts nach. Die Handykarten surfen beispielsweise mit LTEmax und damit immer mit dem maximalen Speed, den es im Vodafone Netz in der eigenen Region gibt. Im Maximum bietet Vodafone daher bis zu 500Mbit/s Speed an. So schnell surft derzeit keine andere Prepaid Karte auf dem deutschen Markt und daher hat Vodafone im Vergleich sowohl bei den kostenlose Sim als auch bei den normalen Prepaid Sim die Nase vorn.

Allerdings sollte man bei diesen Angaben im Hinterkopf behalten, dass es sich dabei nur um die maximalen Werte handelt. Die tatsächlichen Geschwindigkeiten im Netz liegen in der Regel niedriger, da sowohl der Ausbaustand vor Ort als auch die Netzauslastung für die Geschwindigkeit eine Rolle spielen. Das ist aber bei allen Netzen und bei allen Simkarten so und daher macht Vodafone hier keine Ausnahme.

Kostenlose Sim Karte von Netzclub

Die kostenlose Simkarte von Netzclub nutzt ebenfalls das Netz von O2/Telefonica und ist damit ein direkter Konkurrent für die kostenlosen O2 Angebote. Netzclub selbst hat keine Filialen oder Geschäfte und daher muss man die Simkarte vor allem im Internet bestellen und auch der Support läuft über das Internet. Wer gerne mit einem Verkäufer redet hat hier also eher schlechte Karten. Ansonsten bietet der Tarif eher wenig Überraschungen:

Der Tarif der Netzclub Freikarte im Detail:

  • 9 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze
  • 9 Cent pro SMS
  • Mailbox kostenlos
  • 200MB kostenloses Datenvolume (werbefinanziert)
  • direkt zum Tarif

Im Tarifüerblick sieht man dabei auch direkt die größte Besonderheit bei der kostenlosen Sim von Netzclub: die werbefinanzierte Datenflatrate. Das Unternehmen bietet zu den Freikarten eine kostenlose Internet Flat an, die ein monatliches Datenvolumen von 200MB umfasst und daher besonder für Wenig-Nutzer interessant ist. Die Finanzierung erfolgt dabei über Werbung. Als Netzclub Kunde bekommt man also Werbung zugeschickt und erhält dafür im Ausgleich diese kostenlose Flatrate. Netzclub schreibt dabei von bis zu 30 Nachrichten, die man mit Werbung pro Monat erhalten kann, das wäre also eine Nachricht etwa jeden Tag. Nutzer berichten aber davon, dass in der Praxis wesentlich weniger Nachrichten verschickt werden – in der Regel nur 4 bis 5 Stück pro Monat.

Im Vergleich mit den anderen kostenlosen Simkarten auf dem Markt ist Netzclub die langsamste Prepaid Karte. Das Unternehmen bietet zwar auch LTE Zugang an, der maximale Speed ist allerdings auf 21,6MBit/s begrenzt und damit sind die Simkarten von Netzclub doch deutlich langsamer als die Angebote von O2 oder Vodafone. Allerdings sind die 200MB auch mit diesem Speed durchaus schnell verbraucht – daher sollten diese geringeren Geschwindigkeiten bei der mobilen Datenübertragung kein grßeres Problem sein.

Insgesamt gibt es also eine ganze Reihe von kostenlosen Simkarten, die man gratis bestellen kann. Allerdings sind diese in erster Linie im Internet zu haben und eher selten in den Verkaufsstellen vor Ort. Auch wenn man sie dort bekommt, muss man häufig direkt nachfragen, denn die Verkäufer vor Ort sind eher darauf aus, die teurern Laufzeittarife zu verkaufen und daher ist es oft mühselig eine gratis Sim im Geschäft zu bestellen. Im Internet gibt es diese Hürden nicht, man kann direkt bei Vodafone, O2 und auch Netzclub die Simkarten kaufen. Allerdings muss man auch die kostenlosen Prepaid Karten per Ausweis legitimieren, damit man sie nutzen kann. Um diese Hürde kommt man auch im Internet und bei den kostenlosen Sim nicht herum.

 

D1 Freikarte – leider kaum noch wirklich kostenlose Angebote auf dem Markt

D1 Freikarte – leider kaum noch wirklich kostenlose Angebote auf dem Markt – Viele Verbraucher suchen gezielt nach einer Prepaid Freikarte, die das gut ausgebaute Telekom D1 Netz nutzt und mit denen man daher die Netzqualität der Telekom ohne finanzielles Risiko testen kann.  In anderen Netzen ist das kein Problem, denn beispielsweise bietet Vodafone offiziell die eigenen Prepaid Simkarte als Vodafone Callya Freikarte an und auch bei O2 bekommt man die originalen O2 Prepaid Tarife als O2 Freikarte – in beiden Fällen sowohl ohne Kaufpreis als auch ohne Versandkosten.

Anders sieht es dagegen bei den D1 Freikarten aus. Derzeit gibt es im Telekom D1 Netz keinen einzigen Anbieter, der eine echte Prepaid Freikarte bieten würde und auch eventuelle Sonderaktionen mit kostenlosen Simkarten sind sehr selten und kaum zu finden. In diesem Artikel wollen wir einen Überblick über kostenfreie Angebote im Telekom Netz geben und was es für Alternativen zu einer reinen D1 Freikarte gibt.

Die originalen Telekom Prepaid Sim als Freikarte

Bei den originalen Telekom Freikarten sieht es wirklich schlecht aus: mit der Umstellung von der Xtra Prepaidkarte auf die neuen MagentaMobil Prepaid Tarife hat das Unternehmen offensichtlich auch das Konzept Freikarte fallen gelassen, denn seit dem gab es diese Simkarte nicht mehr als Prepaid Freikarte. Das ist auch durchaus nachvollziehbar, denn die Tarife haben immer auch eine monatliche Grundgebühr und das passt kaum zu einer Freikarten. Zwar gibt es aktionsweise kostenloses Freivolumen mit zu den Handykarten, aber eine wirkliche Aufwertung für die Tarife ist dies auch nicht direkt.

Dazu hat das Unternehmen mittlerweile auch die kostenlose Datenkarte eingestellt. Früher gab es die Data Comfort Free Simkarten zum Netztest im Datenbereich mit 2x 5GB LTE Datenvolumen und maximal 6 Monaten Laufzeit. Auch dieses Angebot ist inzwischen eingestellt und es gibt leider keinen passenden Nachfolger.

Man muss daher sagen, dass man derzeit bei der Telekom selbst weder eine passende D1 Freikarte findet noch eine sinnvolle Alternative zu diesen Angeboten.

Congstar – rein rechnisch als D1 Prepaid Freikarte zu haben

Bei der Tochtermarke Telekom sieht die Situation etwas besser aus. Der Congstar Grundtarif ist dabei ein reiner 9 Cent Tarif (wie bei den anderen Freikarten auch) und setzt leider auf einen Kaufpreis. Allerdings bekommt man für 9.99 Euro Kaufpreis derzeit auch 10 Euro Startguthaben, so dass die Simkarten rein rechnischer kostenlos sind, da man den Kaufpreis komplett als Guthaben nutzen und verbrauchen kann. Das ist dann zwar auch keine richtige D1 Freikarte, aber zumindest kommt dieser Tarif recht nah heran.

Der Congstar Prepaid Tarif sieht dabei wie folgt aus:

  • 9 Cent pro Minute in alle anderen Netze
  • 9 Cent pro SMS
  • 24 Cent pro MB Datenvolumen im Internet (außer Messenger)
  • 9.99 Euro Kaufpreis
  • 10 Euro Startguthaben
  • keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz

Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei Congstar

Als zweiten Punkt bietet das Unternehmen eine kostenlose 1GB Datenflat für Messengerdienste an. Damit kann man beispielsweise WhatsApp oder auch andere Messenger nutzen, ohne das Datenvolumen verbraucht wird und es fallen daher auch keine Kosten an.

Anders als bei anderen Anbietern gilt diese Option für alle Messenger und nicht nur für WhatsApp. Damit haben Kunden an dieser Stelle mehr Flexibilität. Der Nachteil besteht allerdings darin, dass man keine anderen Internet Flatrates mehr buchen kann. Kunden können sich damit entweder für die Messaging Option oder eine normale Surf-Flatrate von Congstar entscheiden.

Die kostenlose Messenger Flat wird direkt zur Prepaidkarte von Congstar gebucht. Man holt sich also eine Simkarte des Unternehmens und kann dann als Option auf diese Flat zurückgreifen. Es muss allerdings eine Congstar Prepaidkarte sein – in allen anderen Tarifen des Unternehmen steht die Flat leider nicht mit zur Verfügung. Auch das ist keine direkte Freikarte, aber kostenfreies Datenvolumen ist durchaus noch nicht vu verachten.

Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei Congstar

Debitel Light für nur 1.95 Euro Kaufpreis

Eine dritte Möglichkeit bzw. Alternative zu einer reinen D1 Freikarte sind die Prepaid Angebote von Debitel light. Dieser Anbieter nutzt (wie auch Congstar) das D1 Netz der Telekom und bietet die eigenen Simkarten zu einem sehr günstigen Preis an. Man zahlt bei der Bestellung für die Handykarten nur 1.95 Euro Kaufpreis und bekommt dazu gleich 5 Euro Startguthaben. Auch das ist keine reine D1 Prepaid Freikarte, aber dennoch vergleichsweise günstig und vor allem bekommt man kostenloses Startguthaben mit dazu. Dazu ist der Tarif auch bei den Minutenpreisen etwas billiger als Congstar oder die Telekom:

  • 8 ct/Min./SMS in alle dt. Netze
  • Bis zu 30,- EUR Aktionsguthaben
  • Startpaket nur einmalig 1,95 EUR
  • Keine Vertragslaufzeit
  • Kein Mindestumsatz
  • Beste D-Netz-Qualität

Allerdings gibt es bei Debitel Light auch einen negativen Punkt: die Administrationgebühr. Diese fällt an, wenn man die Simkarte länger nicht nutzt und beträgt 1 Euro monatlich, wenn man weniger als 2 Euro pro Monat in den letzten 3 Monaten verbraucht hat. Das ist eine Art Grundgebühr, die bei Wenig-Nutzung aktiv wird. Das Unternehmen schreibt dazu im Original:

Es fällt eine monatliche Grundgebühr von 1,- Euro ab dem 4. Vertragsmonat an. Diese Gebühr entfällt, sofern der Rechnungsbetrag innerhalb von 3 Monaten über 6,- Euro liegt. Die Prüfung und Berechnung erfolgt jeden Monat neu für die dem Monat vorangegangenen 3 Monate.

Die Simkarte ist also vor allem dann interessant, wenn man sie auch wirklich nutzen will oder sie aber nur kurz zum Testen haben möchte.

Wie sieht es zukünftig bei den D1 Freikarten aus?

Aktuell ist es kaum möglich, eine richtige D1 Prepaid Freikarte zu bekommen und daher ist die Frage natürlich, ob die Telekom oder ein Drittanbieter im D1 Netz der Teelekom hier zukünftig vielleicht neue Angebote bringen wird.

Das lässt sich derzeit schlecht sagen, aber insgesamt deutet bisher nichts darauf hin, dass es zukünftig ein größeres Angebot an D1 Freikarten geben wird. Die Telekom selbst setzt eher auf höherpreisige Angebote und da passen kostenlose Simkarten nicht wirklich gut hinein. Daher wird man die originalen Telekom Tarife wohl kaum als Freikarten finden. Dazu verkaufen sich die D1 Prepaidkarten derzeit gut – es gibt also keinen Grund für die D1 Anbieter, auf Freikarten zu setzen, wenn die Kunden bereit sind, auch einen Kaufpreis zu zahlen:

Daher sieht es also auch mittelfristig eher schlecht aus mit D1 Prepaid Freikarten: möglicherweise wird es einige neue Zusatzangebote bei Congstar oder auch anderen Discountern geben, aber insgesamt dürfte es wohl auch in absehbarer Zeit weder bei der Telekom noch bei den Drittanbietern und Discounter eine echte D1 Prepaid Freikarte geben. Das ist schade, aber zumindest kann man sich ja mit den Freikarten in den anderen Netzen trösten.

D1 Daten-Freikarte direkt von der Telekom

D1 Daten-Freikarte direkt von der Telekom – Die reguläre Xtra Freikarte im D1-Netz der Telekom ist derzeit leider nicht verfügbar. Anders als die  kostenlose Vodafone Sim oder die  gratis O2 Prepaid Karte bietet die Telekom Freikarten nur aktionsweise an.

Update: Die Telekom hat diese kostenlose Simkarte mittlerweile komplett vom Markt genommen. Dieses Angebot steht also nicht mehr zur Verfügung, ohnehin gibt es D1 Prepaid Freikarten derzeit kaum noch. Es ist leider auch unklar, ob und wann das Unternehmen neue ähnliche Tarife auf den Markt bringen könnte. Die Datenkarten waren als Test für das LTE Netz gedacht und eventuell wird es solche Angebote zum Testen des neuen 5G Netzes der Telekom wieder geben. Das ist aber noch weitgehend offen, denn derzeit gibt es weder bei der Telekom noch bei anderen Anbietern 5G Tarife oder ein 5G Netz.


Derzeit gibt es aber (wieder) ein Freikarten Angebot im Datenbereich, dass durchaus auch interessant ist. Die Telekom bietet hier eine reine Datenkarte (ohne Telefonie und SMS) komplett kostenfrei an. Es gibt dabei keinen Kaufpreis, keine Versandkosten und auch kein monatlichen Kosten. Stattdessen stehen zwei Monate lange jeweils 5 Gigabyte Datenvolumen zur Verfügung. Diese kostenfreie Datenflatrate kann sogar mit LTE Speed bis 300MB/s genutzt werden.

Die Konditionen der Data Comfort free Freikarte der Telekom:

  • Bis zu 300 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload
  • 2 x 5 GB Daten-Pässe für jeweils (maximal) 30 Tage inklusive
  • Innerhalb von 6 Monaten flexibel und unverbindlich testen
  • Kein Abo – keine Folgekosten
  • 0,00 € Kartenpreis, 0,00 € /Monat

Die Datenflatrates können dabei jeweils unter pass.telekom.de aktiviert werden und laufen 30 Tage lang. Ist dieser Zeitraum vorbei deaktivieren sie sich automatisch. Die kostenlose SImkarte ist maximal 6 Monate nutzbar, danach wird sie abgeschaltet. Eine längerfristige Vertragsbindung gibt es daher nicht. Die Karte muss auch nicht gekündigt werden. Lediglich bei der Aktivierung scheint es teilweise Probleme zu geben.

Auch im Kleingedruckten zur D1-Freikarten gibt es keine Überraschungen:

Der monatliche Grundpreis für den Tarif Data Comfort Free beträgt 0,00 €. Die Vertragslaufzeit beträgt 6 Monate. Innerhalb der Vertragslaufzeit können 2 Datenpässe mit jeweils 5 GB Datenvolumen für maximal 30 Tage genutzt werden. Die maximale Downloadgeschwindigkeit beträgt 300 MBit/s. Für die Erreichung der maximalen Downloadgeschwindigkeit ist u.a. die Nutzung eines entsprechenden Endgerätes notwendig. Die Aktivierung der Datenpässe erfolgt via http://pass.telekom.de. Nach Verbrauch des Datenvolumens oder Ablauf von 30 Tagen enden die Datenpässe. Mit Ende der Vertragslaufzeit ist keine weitere Datennutzung möglich. Gilt nur für nationalen Datenverkehr. SMS-Versand und die Nutzung von BlackBerry, VoIP und Peer-to-Peer-Verkehren ist nicht möglich. Bei Nutzung von Mehrwertdiensten werden die anfallenden Kosten in Rechnung gestellt. Data Comfort Free ist pro Kunde nur einmal buchbar.

Lediglich bei den Nutzungseinschränkungen sollte man aufpassen. SMS-Versand und die Nutzung von BlackBerry, VoIP und Peer-to-Peer-Verkehren ist nicht gestattet und würde einen Verstoß gegen die AGB darstellen.

Vodafone Callya Websessions Freikarte – alles zur kostenlose Prepaid Datenkarte von Vodafone

CallYa Freikarte Websession
 Vodafone Callya Websessions Freikarte – alles zur kostenlose Prepaid Datenkarte von Vodafone – Die Websession Freikarte von Vodafone ist – im Gegensatz zur normalen Vodafone Freikarte – in erster Linie für den Einsatz als Datenkarte gedacht. Man kann damit per Surfstick oder Internetstick (oder auch per Simkartenslot) mit Tablets und Netbooks ins mobile Internet gehen ohne für Gespräche und SMS zahlen zu müssen. Die Karte wird dabei mittlerweile als kostenlose Prepaidkarte angeboten – man kann sie damit gratis bestellen, es fallen weder Kaufpreis noch Versandkosten an. Auch eine Aktivierungsgebühr gibt es bei dieser kostenlosen Simkarte nicht. Mittlerweile verwendet Vodafone allerdings nicht mehr die Bezeichnung Websession. Stattdessen wird von der Prepaid Datenkarte gesprochen.

Die Unterschiede zur normalen Callya Freikarte sind dabei:

  • bei der Websessions-Freikarte sind weder Telefonate noch SMS möglich
  • die Websessions Freikarte bietet deutlich mehr Datenvolumen (bis zu 5GB pro Session)

Wer also Telefonieren möchte, sollte lieber zur normalen Callya Freikarte greifen, wer dagegen viel Datenvolumen zum Surfen braucht, ist bei der Websessions Karte richtig.

Die Datentarife der Websession Freikarte

Der Internet-Zugang über die Websession-Freikarte ist über verschiedene Daten-Pakete möglich, die früher auch zeitlich gestaffelt waren und daher echte Sessions zum Surfen angeboten hatten. Mittlerweile laufen alle Sessions bis zu 30 Tage und unterscheiden sich nur noch durch den Preis und das Inklusiv-Volumen.

Zur Auswahl stehen aktuell folgende Pakete:

  • 200MB Datenvolumen für 4.99 Euro
  • 1GB Datenvolumen für 14.99 Euro monatlich
  • 3GB Datenvolumen für 24.99 Euro monatlich
  • 5GB Datenvolumen für 34.99 Euro monatlich

Den kompletten Tarifüberblickt gibt es direkt auf der Webseite von Vodafone.

Die gebuchten Websession enden dabei automatisch entweder nach 30 Tagen oder wenn das Datenvolumen verbraucht ist. Sie können dann auch sofort neu gebucht werden. Man bekommt hier also keine Datenflatrates im engeren Sinne, die gedrosselt werden, sondern Daten-Volumenpakete mit fest umrissenen Grenzen. Dazu gibt es noch einige Einschränkungen bei der Nutzung. Vodafone schreibt dazu im Kleingedruckten:

Deine WebSession endet mit Ablauf der von Dir gebuchten Zeit oder mit Erreichen des von Dir gewählten Volumens für Down- und Upload. Voice over IP sowie Peer-to-Peer und Instant Messaging sind nicht gestattet.

Bei Vodafone werden diese Dienste allerdings nicht aktiv geblockt. Man kann sie demnach nutzen, es stellt allerdings einen Verstoß gegen die AGB dar. Den kompletten Tarifüberblickt gibt es direkt auf der Webseite von Vodafone.

Netzqualität, LTE und Geschwindigkeit bei der Websession Freikarte

Die Websession Freikarte von Vodafone kann das LTE Netz von Vodafone nutzen und wurde im April 2016 noch weiter aufgerüstet. Die Karten unterstützen damit nun Datenraten von bis zu 500Mbit/s im Downloadbereich. Das ist allerdings nur der theoretische Höchstwert. In der Realität erreicht man im Vodafone Netz nur sehr selten solche sehr hochen Geschwindigkeiten. Je nach Netztest berichten die Anbieter von durchschnittlichen Downloadraten im Bereich von 13 bis 30 Mbit/s. Das ist deutlich geringer als die hohe maximale Geschwindigkeit, die im LTE Bereich angegeben wird, daher sollte man nicht enttäuscht sein, wenn man diesen Speed nicht erreicht. Es ist wie im DSL Bereich: Die tatsächliche Geschwindigkeit liegt meistens weit unter den maximalen Angaben.

Bei der Netzqualität kann man sich im Vodafone Netz auch mit der Websession Freikarte kaum beschweren. Durch die LTE-Tauglichkeit bekommen Kunden hier Zugang zum gut ausgebauten LTE Datennetz von Vodafone, das dazu immer weiter ausgebaut wird. In den Netztests belegt Vodafone dabei in der Regel den Platz 2 aller deutschen Netze.

So schreibt die Fachzeitschrift Chip im Netztest Ende 2015:

Was das Websurfen angeht, bleibt Vodafone auf Platz 2. Allerdings fällt die durchschnittliche Transferrate der Downloads mit 25,3 MBit/s um mehr als 10 MBit/s höher aus als im letzten Jahr. Auch für die Uploads haben wir einen besseren Schnitt gemessen. Der Anteil der schnellen Downloads über 4,17 MBit/s liegt bei 90 Prozent. Der Wert von 4,17 entspricht einem Quantil von 10 Prozent, also 10 Prozent aller gemessenen Datenverbindungen liegen unter 4,17 MBit/s. Vodafone liegt hier also genau auf dem Durchschnitt.

Da Vodafone auch weiterhin sehr viel Geld in den Netzausbau investiert, dürfte die Qualität auch in den nächsten Jahren so hoch sein. Den kompletten Tarifüberblickt gibt es direkt auf der Webseite von Vodafone.

APN und Internet Einstellungen der Websessions Freikarte

Für den Zugang zum mobilen Internet müssen auch bei der kostenlosen Simkarte die korrekten Zugangsdaten hinterlegt sein.  Vodafone hat dabei für die Freikarte zwei APN-Möglichkeiten, die gleichwertig genutzt werden können. Es macht also keinen Unterschied, welche APN im Gerät hinterlegt ist, der Internet-Zugang ist mit beiden Datenpunkten möglich.

Die APN für die Websessions-Freikarte lauten:

  • web.vodafone.de oder
  • event.vodafone.de

In der Regel sind diese bereits im Vodafone Webstick gespeichert. Wer einen anderen Webstick nimmt oder eine andere Zugangsart nutzt, muss diese Daten eventuell noch hinterlegen. Den kompletten Tarifüberblickt gibt es direkt auf der Webseite von Vodafone.

Neues Prepaid Guthaben auf die Vodafone Websessions Simkarte laden

Bei der Aufladung von neuem Prepaid Guthaben auf die Websessions Karte unterscheiden sich die normalen Prepaidkarte von Vodafone und die Websessions Prepaidkarte nicht. Man kann prinzipiell alle Varianten der Aufladung nutzen, die auch für die normale Callya Simkarte von Vodafone zur Verfügung stehen.

Die meist genutzten Formen der Aufladung sind dabei:

  • über die Vodafone CallNow Karten, die im Einzelhandel erhältlich sind und in Schritten von 15, 25 oder 50 Euro zur Verfügung stehen
  • Einzelaufladungen von 15, 25 oder 50 Euro per Lastschriftverfahren. Diese Aufladungen können beispielsweise im Kundenbereich oder per SMS und auch über die Callya App ausgelöst werden
  • über Drittanbieter, bei denen Callya Guthaben erworben werden kann und die oft bequemere Zahlungsmethoden anbieten.

Die Aufladung erfolgt dabei bei den meisten Formen relativ schnell so dass man auch im Notfall schnell Guthaben nachladen kann. Bei regelmäßigerer Nutzung kann es trotzdem sinnvoll sein, eine regelmäßige Aufladung (per Komfortaufladung oder Dauerauftrag) einzurichten. Den kompletten Tarifüberblickt gibt es direkt auf der Webseite von Vodafone.

Alternativen zu Websessions Freikarte

Leider gibt es gerade im Datenbereich nur sehr wenige Freikarten. Wenn die anderen Anbieter keine Aktionen haben, bei denen ihre eigenen Datentarife kostenfrei angeboten werden, hat Vodafone mit dem Websessions Freikarten das einzige Angeot von kostenfreien Simkarten im Datenbereich. Die Telekom bietet zwar die Comfort Data free Karte an, diese ist aber auf maximal 2x5GB Volumen oder 6 Monate Nutzungszeit begrenzt und kann nicht verlängert werden. Mittlerweile ist diese Handykarte auch nicht mehr erhältlich.

Auch bei anderen Anbietern gibt es diese Kombination aus Freikarte und Datentarif leider nicht. O2 hat zwar auch interessante Datentarife im Angebot, allerdings gibt es diese nicht als Freikarte und die O2 Freikarte umgekehrt nicht mit Datentarifen in dieser Größenordnung. Dazu sind die Anbieter von LTE Freikarten auf dem Markt in der Anzahl sehr überschaubar. Außer O2 und Vodafone gibt es da keine Alternativen.

Man ist mit der Websessions Freikarte also sehr allein auf dem Markt, aber die Konditionen sind trotzdem gut und eine Empfehlung wert. Den kompletten Tarifüberblickt gibt es direkt auf der Webseite von Vodafone.

Video: Simkarte freischalten und aktivieren