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Kostenlose Sim Karte – Vodafone, o2 oder Netzclub – was sind die Unterschiede?

Kostenlose Sim Karte – Vodafone, o2 oder Netzclub – was sind die Unterschiede? – Wer auf der Suche nach eine Handykarte ist, die keine Kaufpreis hat und keine Versandkosten, kann in Deutschland derzeit vor allem auf drei Anbieter zurück greifen: Sowohl Netzclub, Vodafone als auch O2 bieten ihre Prepaid Tarife als kostenlose Freikarten an und diese kann man daher ohne Vorkosten bestellen.

Der Unterschied zwischen den Simkarten ist bei den Rahmenbedingungen eher gering. Oft werden diese drei Simkarten damit als weitgehend identisch dargestellt, wenn es darum geht, eine kostenlose Sim Karte zu bestellen, aber es gibt vor allem in den Details doch deutliche Unterschiede.

Wichtig dabei: es gibt bei Prepaid Karten auch immer wieder Guthabenkarten mit Sonderaktionen, bei denen man Guthaben teilweise kostenlos bekommt. Diese sind hier aber nicht gemeint, sondern in diesem Artikel geht es allein um Mobilfunk-Simkarten.

Was ist gleich bei den kostenlosen Sim von Vodafone, o2 und Netzclub?

Alle drei Angebote sind kostenlose Freikarten, die man gratis bestellen kann und die weder einen Kaufpreis noch Versandkosten haben. Dazu bieten alle drei Anbieter auf Prepaid Basis einen reinen 9 Cent Tarif – man zahlt also pro Gesprächsminute und SMS jeweils 9 Cent.

Ein dritter großer Punkt, in dem sich die Anbieter einig sind: man bekommt sowohl bei Netzclub, Vodafone als auch O2 LTE Anbindung und kann totz des günstigen Kaufpreises das jeweilige LTE Netz mit nutzen.

Gratis Datenvolumen bei der kostenlose Prepaid Sim von Netzclub

Die kostenlose Prepaid Sim von Netzclub kann vor allem im Datenbereich punkten. Sie unterscheidet sich damit sehr deutlich von den beiden anderen Anbietern, denn bei Netzclub gibt es eine kostenlose Datenflat mit 200MB pro Monat kostenfrei dazu. Dieses gratis Datenvolumen findet man bei den anderen beiden Freikarten nicht (und auch bei keinem anderen Anbieter auf dem Markt): Netzclub hat also hier ein richtiges Alleinstellungsmerkmal.

Diese kostenlose Dateflatrate ist werbefinanziert. Man stimmt bei Netzclub daher zu, Werbung zu erhalten und bekommt diese in der Regel direkt auf das jeweilige Handy geschickt. Auch dadurch unterscheidet sich Netzkclub von den gratis Sim der anderen Anbieter, denn dort bekommt man keine Werbung. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei Netzclub

Kostenlose Sim Karte mit dem meisten Speed: Vodafone Callya

Die kostenlose Sim Karte von Vodafone ist die schnellste Prepaid Karte, die man auf dem deutschen Markt finden kann und damit auch schneller als die beiden anderen Anbieter. Der maximale Speed bei den Callya Freikarten liegt bei 500MBit/s und damit ist das Unternehmen mit den kostenlose Handykarten genau so schnell wie bei den normalen Handytarifen und Allnet Flat. Trotz Prepaid und Freikarten gibt es also beim Speed bei Vodafone keine Nachteile. Der Unterschied wird besonders im Vergleich zu Netzclub deutlich: das Unternehmen bietet zwar auch LTE aber nur maximal 21,6MBit/s – die Vodafone Freikarten schaffen im Maximum also mehr als das 20fache an Speed. In der Praxis liegt die Geschwindigkeit aber niedriger, denn das Maximum ist vor allem ein theoretischer Höchstwert. Weitere Tarifdetails gibt es direkt unter auf der Vodafone Callya Webseite

Die Vodafone Freikarte ist auch die einzige kostenlose Prepaid Sim, die D-Netz Qualität bietet. Sowohl Netzclub als auch O2 nutzen das Telefonica/O2 Netz und im D1-Netz gibt es derzeit keine Freikarten. Wer also D-Netz Qualität haben möchte, weil O2 vor Ort eher nicht so gut ausgebaut ist, hat nur die Wahl, die Callya Freikarte zu nehmen.

Die kostenlose O2 Sim mit der billigsten Allnet Flat

Die kostenlose Sim Karten von O2 bieten derzeit weder den höhsten Speed noch eine kostenlose Datenflat. Mitt 225MBit/s sind die Tarife zwar durchaus schnell, an den maximalen Speed bei Vodafone kommen die Handykarten aber nicht heran. Dafür kann sich die O2 Freikarte auf eine andere Weise abgrenzen: man bekommt zur Freikarte eine sehr günstige Allnet Flat. Um genau zu sein stehen gleich drei Allnet Flat Tarife für die Freikarte zur Verfügung.

Die billigste Allnet Flat ist dabei die O2 My Prepaid S Flatrate, die man zur Freikarte buchen kann und die neben kostenlosen Gesprächen und SMS auch eine Internet Flatrate mit 1,5GB monatlichem Datenvolumen bietet. Dafür zahlt man nur 9.99 Euro monatlich – so billig bekommt man eine vergleichbare Flatrate nur bei Netzclub und dort muss man dafür auch Werbung akzeptieren. Die kostenlose Sim Karte von o2 kann also vor allem durch die zusätzlichen Optionen punkten.

Falls diese Optionen nicht ausreichend sind, bietet O2 mit der O2 My Prepaid L eine weitere Alternative an. Mit dieser kann sowohl eine Gesprächs- als auch eine SMS-Flatrate in alle deutschen Netze genutzt werden. Außerdem steht eine Internetflatrate zur Verfügung. Wird ein Datenvolumen von 5GB mit einer Geschwindigkeit von 225 Mbit/s ausgewählt, liegt der monatliche Preis bei 24,99 Euro.

Alle weitere Details gibt es direkt auf der Freikarten Seite von O2.

Insgesamt gibt es also neben den Grundtarifen für alle drei kostenlosen Sim Karten auf dem deutschen Markt eine ganze Reihe von Zusatzpoptionen und Besonderheiten und vor allem darun unterscheiden sich die Angebote doch deutlich. Wer mit 200MB Datenvolumen im Monat urecht kommen, ist bei Netzclub sehr gut aufgehoben. Wer mit der Freikarte auch viel Telefonieren und SMS schreiben will, bekommt bei O2 zur gratis Sim auch eine sehr güstige Allnet Flat, die nur wenig teurer ist als die Angebote im Postpaid Bereich und wer richtig viel und schnell surfen will, ist bei den Freikarten von Vodafone gut aufgehoben – auch weil an bei diesen Tarifen Zugriff auf das gut ausgebaute LTE Netz von Vodafone bekommt.

 

Kostenloses Datenvolumen – welche Freikarten und Tarife bieten gratis Internet Flat an?

Kostenloses Datenvolumen – welche Freikarten und Tarife bieten gratis Internet Flat an?  – Kostenlose Sim Karten sind bereits eine sehr gute sache, aber es gibt Anbieter, die gehen noch etwas weiter und bieten zu den kostenlosen Prepaid Sim auch noch gratis Internet Flat an. Das hört sich erstmal merkwürdig an, hat aber durchaus einen sinnvollen Hintergrund, denn beispielsweise gibt es diese Flat nur, wenn man gleichzeitig Werbung akzeptiert oder dann, wenn man die App des jeweiligen Anbieters nutzt (und damit den Support entlastet). Kostenloses Datenvolumen muss daher kein schlechtes Geschäft für den jeweiligen Anbieter sein.

In diesem Artikel wollen wir zeigen, wo man kostenloses Datenvolumen und gratis Internet Flatrates bekommen kann und auch, was es dabei zu beachten gilt. Die Angebote hier sind dabei alles Freikarten – lassen sich also komplett kostenlos bestellen.

Kostenlose Netzclub Sim: 200MB kostenloses Datenvolumen mit dabei

Die Netzclub Sim kann man kostenlose bestellen und der Discounter bietet als einziger Freikarten-Anbieter derzeit noch eine komplett kostenlose Internet Flat an. Das Unternehmen bietet dabei monatlich 200MB ohne Zahlung an – einzige Bedingungen ist, dass man Werbung vom Unternehmen akzeptieren muss. Man bekommt also Werbebotschaften auf das Handy geschickt und dafür erhält man im Gegenzug auch die 200MB kostenlose Internet Flat im Monat.

Das Unternehmen schreibt dazu als Erklärung:

Mobil surfen „for free“?! – Nein, kein Scherz! Hol‘ dir den werbefinanzierten Tarif und werde netzclubber! Du fragst dich, wie das funktioniert? Ganz einfach: Du erhältst eine begrenzte Anzahl interessanter Angebote von verschiedenen Marken per E-Mail oder SMS auf dein Handy – max. 30 Werbebotschaften pro Monat. Falls dich ein Angebot interessiert kannst du einfach und unverbindlich darauf antworten. Nebenbei profitierst du vom Spaß im Web und kannst kostenlos mobil surfen!

Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei Netzclub

Die Internet Flatrate ist dabei nicht nur gratis, sondern kann auch LTE nutzen. Der maximale Speed liegt dabei allerdings bei lediglich 21,6MBit/s – das ist nicht viel schneller als andere Tarife mit 3G schaffen. Dennoch ist LTE eine gute Sachen, denn bei vielen anderen Prepaid Discountern gibt es noch nicht einmal LTE mit dazu. Die O2 Sim kann man auch kostenlos bestellen und erhält dafür 225MBit/s LTE Speed – allerdings eben keine kostenlose Datenflatrate.

Allerdings gibt es bei Netzclub ein Problem, denn derzeit weiß niemand, was O2 mit dieser Marke plant. Bis vor kurzem war es sehr ruhig um Netzclub – die Vermarktung war eingestellt und es gab kaum neue Tarife. Mittlerweile bietet das Unternehmen aber wieder mehr Datenvolumen und neue Angebote – es scheint also wieder weiter zu gehen.

Insgesamt gibt es für die Fans von Prepaidkarte also durchaus einige interessante Angebote auf dem deutschen Markt, wenn es darum geht, kostenlose Internet Flat oder Internet Volumen zu bekommen. Man sollte dabei aber natürlich immer im Hinterkopf behalten, dass sich solche Angebote auch für die Unternehmen rechnen müssen, sonst werden sie nicht lange bestehen bleiben. Alle weiteren Tarifdetails gibt es direkt bei Netzclub

Vodafone – 100MB für die kostenlosen Sim (wenn man die App nutzt)

Die kostenlose Vodafone Sim Karte wird als Callya Sim vertrieben und ist mittlerweile wohl die bekannteste Freikarte auf dem deutschen Markt. Sie bietet nicht nur die schnellsten Datenverbindungen (mit Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s) sondern auch verschiedenen Tarife von reinen Prepaid Angebote ohne Vertragsbindung (Callya Talk&SMS) bis hin zu einer Allnet Flatrate auf Prepaid Basis – natürlich auch ohne Kaufpreis, Grundgebühr oder Versandkosten. Weitere Tarifdetails gibt es direkt unter auf der Vodafone Callya Webseite

Das Unternehmen bietet dabei auch 100MB Datenvolumen kostenfrei an. Dazu muss man keine Werbung in Kauf nehmen, sondern es reicht, die Vodafone Callya App zu installieren (mit der man beispielsweise den Guthabenstand abfragen oder auch neues Guthaben aufladen kann). Anders als Netzclub hat Vodafone das Datenvolumen auch nicht aufgestockt, während es bei Netzclub mittlerweile 200MB gibt, bleibt es bei Vodafone bei den gratis 100MB. Vodafone selbst schreibt zu den Bedingungen des gratis Datenvolumens:

Dein App-Geschenk ist kostenlos und gilt für 28 Tage ab dem Tag Deiner Buchung in Verbindung mit dem Smartphone Special oder Allnet Flat. Du hast damit 100 MB mit bis zu 500 Mbit/s im 4G|LTE-Netz die Du auch im EU-Ausland nutzen kannst. Hast Du Dein Inklusiv-Volumen und das App-Geschenk verbraucht, surfst Du nur noch mit höchstens 32 kbit/s. Restliche Highspeed-MB verfallen mit Ablauf der 28 Tage. Danach kannst Du Dein App-Geschenk wieder neu über dieMeinCallYa-App buchen

Der Nachteil dabei: diese 100MB zusätzliches Volumen gibt es nur in den beiden Smartphone Tarifen des Unternehmens. Man zahlt daher mindestens 9.99 Euro und bekommt dann zu 1GB Flat noch mal 100MB Datenvolumen kostenfrei oben drauf. Eine komplett kostenlose Datenflatrate gibt es damit zur Callya Freikarte leider nicht – man kann aber die Datenflatrates über die App mit zusätzlichen 100MB Datenvolumen pro Monat ausstatten. Weitere Tarifdetails gibt es direkt unter auf der Vodafone Callya Webseite

Wenige kostenlose Flat – aber einige Angebote gibt es

Kostenlose Internet Flat sind erwartungsgemäß eher selten auf dem Markt, aber wie wir hier gezeigt haben, gibt es durchaus einige Angebote, die man nutzen kann, wenn man gratis Datenvolumen benötigt.

Ratgeber: Kostenlose Simkarten für Sicherheits- und Überwachungskameras

Kostenlose Simkarten für Sicherheits- und Überwachungskameras – Kameras zur Überwachung von Grundstücken oder auch Fahrzeugen kommen immer häufiger zum Einsatz. Grund hierfür sind hohe Einbruchsszahlen vor allem bei Einfamilienhäusern und allgemein die Angst der Verbraucher vor Sachbeschädigungen.

Häufig kommen Sicherheitskameras auch komplett ohne Simkarte aus. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Kamera zu Hause eingesetzt wird und beispielsweise das heimische WLAN nutzen kann, um Bilder und Videos zu übertragen. In solchen Fällen kann man sich die Simkarte sparen – sollte aber in jedem Fall sicher stellen, dass das heimische WLAN verschlüsselt und gut abgesichert ist, sonst können unter Umständen auch Dritte auf die Bilder der Überwachungskamera zugreifen und dann schützt dieses System nicht mehr, sondern wird zu einem Risiko, weil sich damit die Gewohnheiten der Bewohner gut ausspähen lassen.

Ist die Kamera dagegen in einem Bereich ohne WLAN angebracht, hat man in der Regel nur die Wahl die Bilder intern speicher zu lassen und sie bei Problemen auszulesen oder auch eine Simkarte mit passenden Tarif zu setzen. Dazu benötigt man dann aber natürlich auch eine Sicherheitskamera, die diese Technik unterstützt und einen passenden Tarif, der möglichst wenige Kosten verursacht und trotzdem den Zugriff auf die Kamera erlaubt. Das ist nicht in jedem Fall ganz einfach.

So schreibt ein Nutzer im Computerbase Forum zu dieser Frage:

Die große Preisfrage ist nur, was da jetzt am besten für eine Sim eingeetzt werden sollte. Bin noch am überlegen, wie oft die Kamera Bilder schicken soll. Vermutlich mindestens einmal am Tag, damit man weiss, dass das Teil noch funktioniert. Unmengen Daten sind also nicht zu erwarten. Mit 30 MB im Monat sollte das Teil wohl auskommen.

In der Praxis wird man allerdings mittlerweile mit 30MB im Monat kaum noch auskommen, vor allem dann, wenn auch Videos übertragen werden sollen. Hier liegt der Datenverbrauch dann eher bei 100MB monatlich oder noch höher.

Günstige Simkarten für Überwachungskameras

Da man mit Tarifen für Überwachungskameras nur Daten übertragen will, braucht man weder günstige Tarife für SMS und Gespräche noch Flatrates in diesem Bereich. Stattdessen sind günstige Datentarife oder Flatrates für die Übertragung wichtig. Freikarten sparen hier Geld, denn sie sind nicht nur bei der Anschaffung kostenfrei und eigenen sich daher gut zum testen, sondern haben auch oft die Flat gleich mit Inklusive. Der Vorteil: bei vielen Freikarten auf dem deutschen Markt ist bereits Datenvolumen mit enthalten und man kann so Bilder und Videos übertragen, ohne das Mehrkosten entstehen. Passende Anbieter sind beispielsweise:

Bei beiden Anbietern kann man die Sim kostenlos bestellen – es gibt keinen Verkaufspreis und keine Versandkosten. Bei der  gratis Vodafone Karte gibt es die 100MB aber nur, wenn man auch einen Option bucht und damit entstehen mindestens 10 Euro Kosten pro Monat. Die kostenlose Netzclub Sim ist daher dort wohl eher die bessere Alternative.

Darüber hinaus gibt es bei diesen Angeboten keine lange Vertragslaufzeit. In der Regel sind die Tarife der Freikarten monatlich kündbar – man kann also auch sehr schnell wieder wechseln, wenn man den Tarif für die Sicherheitskamera nicht mehr benötigt. Die Callya Simkarte ist dazu derzeit die schnelle Prepaidkarte auf dem Markt.

Passende Datenflatrates für Sicherheits-Kameras

Neben den Prepaid Freikarten gibt es passende Tarife für Kameras aber auch bei anderen Anbietern. So bietet beispielsweise Congstar zur Congstar Prepaidkarte auch eine Datenflatrate mit 500MB Volumen an. Diese kostet lediglich 3 Euro monatlich und hat – wie auch die Freikarten – keine längerfristige Vertragslaufzeit. Congstar nutzt dabei das gut ausgebaute Handy-Netz der Telekom, so dass man auch in abgelegenen Gebieten durchaus Empfang hat. Vergleichbare Tarife und Flatrates findet man auch bei FYVE im Vodafone Netz. Wirklich kostenfrei und Freikarten sind aber nur die Angebote von Callya und Netzclub:

Mitgelieferte Simkarten zur Überwachungs-Kamera

Bei einigen Anbieter ist die passende Simkarte auch bereits mit enthalten. So bietet beispielsweise Mavoco (ein Unternehmen aus Österreich) genau für diese Zwecke passende Handykarten an. Teilweise sind die bei den Kameras bereits mit enthalten. In solchen Fällen kann man aber in der Regel auch andere Sim nutzen, die eventuell günstiger sind. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, die Tarife zu prüfen und zu vergleichen, denn es gibt mittlerweile auf dem Markt schon sehr günstiges Datenvolumen und die Spezialanbieter können da oft nicht mithalten – man bekommt vergleichbare Angebote bei normalen Discounter daher oft preiswerter.

Video: Überwachungskamera mit Solarzelle und LTE

Sim Karten kostenlos bestellen – diese Möglichkeiten gibt es auf dem deutschen Markt

Prepaid Sim KarteSim Karten kostenlos bestellen – diese Möglichkeiten gibt es auf dem deutschen Markt – Die meisten Sim-Karte auf dem deutschen Mobilfunk-Markt haben derzeit eine Kaufpreis oder eine Aktivierungsgebühr, so dass es beim Start oft erstmal eine größere Rechnung gibt. Das muss aber nicht sein, denn einige Anbieter haben auch kostenlose Sim im Angebot und verteilen ihre Tarife als Freikarten.

Solche Karten sind beispielsweise sinnvoll, wenn man WhatsApp nutzen will ohne die eigenen Nummer preiszugeben, zum Testen von Netz und Anbieter und mittlerweile sind kostenlose Sim-Karten auch aufrüstbar, so dass man sie auch als normalen Handy- und Smartphone-Tarif nutzen kann. In dem Fall gibt es einfach weder Kaufpreis noch Versandkosten und man hat danach aber einen ganz normalen Prepaid Tarif.

Welche Angebote im Bereich der kostenlose Simkarten es derzeit auf dem deutschen Markt gibt und welche Vor- und Nachteile die einzelnen Freikarten haben, wollen wir hier im Artikel klären.

Kostenlose Sim von O2

Die O2 Freikarte ist eine der ältesten Prepaid Angebote auf dem Markt, das ohne Kaufpreis und Versandkosten auskommt und daher eine klassiche kostenlose Sim Karte. Mittlerweile hat O2 das Angebot sogar deutlich aufgestockt: neben dem Grundtarif gibt es noch ein Datenangebot und dazu 3 Prepaid Allnet Flat – alles gratis Sim, die bei der Bestellung keine Kosten verursachen. Die Bestellung und der Vertrieb der gratis O2 Simkarten erfolgt dabei in der Regel über das Internet.

Die kostenlose O2 Prepaid Freikarte im Detail:

  • 9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze
  • 9 Cent pro SMS
  • Surfen 99 Cent pro Tag (LTE bis 225MBit/s)
  • kein Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr und keine Versandkosten

Alle weitere Details gibt es direkt auf der Freikarten Seite von O2.

Die O2 Allnet Flat zu den kostenlosen Sim kosten dabei ab 9.99 Euro aufwärts. Das ist preislich wirklich interessant, denn auch im Postpaid Bereich sind die Preis kaum höher und es gibt in der Regel nur wenige Euro Unterschied zwischen den Allnet Flat auf Rechnung und den Prepaid Allnet Flat zu den gratis O2 Sim-Karten.

Kostenlose Vodafone Callya Sim Karte

Die kostenlose Prepaid Sim von Vodafone Callya ist ebenfalls bereits schon länger auf dem Markt und kann ohne Kaufpreis oder Versandkosten bestellt werden. Auch Vodafone Callya bietet neben dem Grundtarif auch eine Allnet Flat und einen Minutentarif mit Datenflat – man kann die kostenlose Sim also auch zu einem normalen Smartphone Tarif aufrüsten. Die kostenlose Vodafone Sim wird dabei immer nach dem Prepaid Prinzip abgerechnet – man muss also zuerst Datenvolume  aufladen und kann dann die Handykarte nutzen oder auch Optionen buchen.

Die kostenlose Vodafone Callya Prepaid Freikarte im Detail:

  • 9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze
  • 9 Cent pro SMS
  • Surfen 99 Cent pro Tag (LTE bis 500MBit/s)
  • kein Vertragslaufzeit, keine Grundgebühr und keine Versandkosten

Weitere Tarifdetails gibt es direkt unter auf der Vodafone Callya Webseite

Obwohl die Vodafone Callya Simkarten kostenlos sind, stehen sie in der Leistung den normalen Vodafone Tarifen und auch den Tarifen anderer Anbieter nichts nach. Die Handykarten surfen beispielsweise mit LTEmax und damit immer mit dem maximalen Speed, den es im Vodafone Netz in der eigenen Region gibt. Im Maximum bietet Vodafone daher bis zu 500Mbit/s Speed an. So schnell surft derzeit keine andere Prepaid Karte auf dem deutschen Markt und daher hat Vodafone im Vergleich sowohl bei den kostenlose Sim als auch bei den normalen Prepaid Sim die Nase vorn.

Allerdings sollte man bei diesen Angaben im Hinterkopf behalten, dass es sich dabei nur um die maximalen Werte handelt. Die tatsächlichen Geschwindigkeiten im Netz liegen in der Regel niedriger, da sowohl der Ausbaustand vor Ort als auch die Netzauslastung für die Geschwindigkeit eine Rolle spielen. Das ist aber bei allen Netzen und bei allen Simkarten so und daher macht Vodafone hier keine Ausnahme.

Kostenlose Sim Karte von Netzclub

Die kostenlose Simkarte von Netzclub nutzt ebenfalls das Netz von O2/Telefonica und ist damit ein direkter Konkurrent für die kostenlosen O2 Angebote. Netzclub selbst hat keine Filialen oder Geschäfte und daher muss man die Simkarte vor allem im Internet bestellen und auch der Support läuft über das Internet. Wer gerne mit einem Verkäufer redet hat hier also eher schlechte Karten. Ansonsten bietet der Tarif eher wenig Überraschungen:

Der Tarif der Netzclub Freikarte im Detail:

  • 9 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze
  • 9 Cent pro SMS
  • Mailbox kostenlos
  • 200MB kostenloses Datenvolume (werbefinanziert)
  • direkt zum Tarif

Im Tarifüerblick sieht man dabei auch direkt die größte Besonderheit bei der kostenlosen Sim von Netzclub: die werbefinanzierte Datenflatrate. Das Unternehmen bietet zu den Freikarten eine kostenlose Internet Flat an, die ein monatliches Datenvolumen von 200MB umfasst und daher besonder für Wenig-Nutzer interessant ist. Die Finanzierung erfolgt dabei über Werbung. Als Netzclub Kunde bekommt man also Werbung zugeschickt und erhält dafür im Ausgleich diese kostenlose Flatrate. Netzclub schreibt dabei von bis zu 30 Nachrichten, die man mit Werbung pro Monat erhalten kann, das wäre also eine Nachricht etwa jeden Tag. Nutzer berichten aber davon, dass in der Praxis wesentlich weniger Nachrichten verschickt werden – in der Regel nur 4 bis 5 Stück pro Monat.

Im Vergleich mit den anderen kostenlosen Simkarten auf dem Markt ist Netzclub die langsamste Prepaid Karte. Das Unternehmen bietet zwar auch LTE Zugang an, der maximale Speed ist allerdings auf 21,6MBit/s begrenzt und damit sind die Simkarten von Netzclub doch deutlich langsamer als die Angebote von O2 oder Vodafone. Allerdings sind die 200MB auch mit diesem Speed durchaus schnell verbraucht – daher sollten diese geringeren Geschwindigkeiten bei der mobilen Datenübertragung kein grßeres Problem sein.

Insgesamt gibt es also eine ganze Reihe von kostenlosen Simkarten, die man gratis bestellen kann. Allerdings sind diese in erster Linie im Internet zu haben und eher selten in den Verkaufsstellen vor Ort. Auch wenn man sie dort bekommt, muss man häufig direkt nachfragen, denn die Verkäufer vor Ort sind eher darauf aus, die teurern Laufzeittarife zu verkaufen und daher ist es oft mühselig eine gratis Sim im Geschäft zu bestellen. Im Internet gibt es diese Hürden nicht, man kann direkt bei Vodafone, O2 und auch Netzclub die Simkarten kaufen. Allerdings muss man auch die kostenlosen Prepaid Karten per Ausweis legitimieren, damit man sie nutzen kann. Um diese Hürde kommt man auch im Internet und bei den kostenlosen Sim nicht herum.

 

Wo bekommt man gratis Prepaid Karten? – Bestell-Möglichkeiten im Überblick

Prepaid Sim KarteWo bekommt man gratis Prepaid Karten? – Bestell-Möglichkeiten im Überblick – Viele Kunden sind auf der Suche nach kostenlosen Handy-Karten, wissen aber nicht genau, welchen Anbieter und welches Netz sie haben möchten und wären daher sehr froh über Beratung. Dazu sind viele Kunden auf der Suche nach Shops, bei denen man offline kostenlose Simkarten bestellen kann und dazu also nicht auf das Internet angewiesen ist.

Prinzipiell sollte man aber wissen, dass kostenlose Prepaidkarten ein Produkt sind, dass sich nur lohnt, wenn man die Kosten für Verkauf und Versand niedrig hält. Das ist in erster Linie im Internet der Fall und daher werden die entsprechenden Angebote auch vor allem über das Netz vertrieben (das ist sowohl bei der Callya Freikarte als auch bei der O2 Freikarte der Fall). Man bekommt daher als erste Anlaufstelle die gratis Prepaidkarte auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter:

Der Versand und die Abwicklung der Bestellung erfolgt dabei wie bei normalen Prepaid Karten. Man bekommt in der Regel die Simkarte und die Zugangsdaten in separaten Briefen zugeschickt. Ein PostIdent oder Ähnliches ist dabei nicht notwendig. Die Karten müssen dafür aber vor der ersten Benutzung noch online registriert werden. Vorher kann man sie nicht benutzen.

Die kostenlosen Simkarte im Laden bestellen

Man kann in der Regel die Freikarten auch in den Shops und Läden der jeweiligen Anbieter bestellen. So gibt es bei o2 auch die O2 Prepaidkarte als Freikarte. Allerdings verkaufen die meisten Shops lieber die lukrativen Allnet Flat und Handytarife – Freikarten werden nur auf direkte Nachfrage angeboten. Das Problem kennen viele Kunden und es wird durch Erfahrungsberichte aus den Shops immer wieder bestätigt. So schreibt eine Kundin über ihre negativen Erfahrungen in einem Offline-Shop in unseren Kommentaren:

Ich war gestern im Vodafon-Shop meiner Stadt und hatte einige Fragen zu den zubuchbaren CallYa-Internettarifen für mein Smartphone. Die Mitarbeiter dort zeigten sich unkompetent und nach kurzer Zeit sehr unfreundlich und genervt, obwohl sonst keine Kunden im Shop waren. Auf meine Bermerkung, ob sie nicht für Kundenfragen zuständig seien, bekam ich zu hören, dass sie nicht für CallYa-Kunden (ich habe die Prepaid-Karte dort gekauft) da sind und ich mich gefälligst selbst im Internet erkundigen sollte. Außerdem kann ich mir ja auch einen anderen Anbieter suchen. Kann sich Vodafone wirklich solche Geschäftspraktiken erlauben bei der großen Vielfalt an Anbietern? Wozu sind dann diese Shop da?

Das ist allerdings nicht nur ein Problem von O2 sondern auch von den anderen Anbietern. Kundenberater verkaufen die Freikarte ungern und sehen es lieber, wenn der Kunde zu einem teuren Tarif mit Laufzeit greift.

Dazu haben einige Discounter gar keine Ladengeschäfte. So gibt es zwar Läden für die Callya Freikarte von Vodafone und auch für die O2 FreikarteOtelo hat aber gar keine Geschäfte, diese Karten kann man daher nur online kaufen. Gleiches gilt für die kostenlose Netzclub Sim – auch hier gibt es keine separaten Geschäfte oder Läden, in denen man die Handykarte bestellen könnte.

Keine kostenlosen Simkarten bei den Supermärkten und Tankstellen

Leider finden sich Freikarten derzeit nicht in der Auswahl der großen Supermärkte und auch an Tankstellen und Kiosken bekommt man zwar in der Regel viele Prepaid Karten – Angebote ohne Kaufpreis gibt es dort aber nicht. Das ist auch leicht nachzuvollziehen. Die Geschäfte leben vom Umsatz und haben daher recht wenig davon, wenn sie Produkte in ihr Portfolio aufnehmen, die keinen Umsatz bringen sondern nur Arbeit in Form von Verkaufsprozessen. Was bringt es einem Supermarkt, wenn der Kunde nur herein schaut um eine gratis Simkarte mit zu nehmen und dann ohne weiteren Umsatz verschwindet? Dann hat der Betreiber nur Arbeit und keinen Gewinn. Daher sind diese Formen der Prepaidkarte in diesem Bereich kaum zu finden.

Die beste Möglichkeit, kostenlose Simkarten mit zu nehmen, sind daher immer noch die Online-Shops der entsprechenden Anbieter. Hier muss man zwar noch etwas Zeit mit bringen, weil die Prepaidkarte erst noch geliefert werden müssen, dafür kann man sich aber sicher sein, das man keinen anderen Tarif aufgeschwatzt bekommt.

Die aktuellen Freikarten Shops noch mal im Überblick:

Auch Freikarten erfordern eine Ausweiskontrolle

Kostenlose Prepaid Sim und Freikarten haben zwar keinen Kaufpreis und auch keine Versandkosten, um die gesetzlichen Regelungen zur Identifikation von Ausweisinhabern kommt man aber dennoch nicht herum. Das bedeutet, dass man auch bei diesen Angeboten erst den Ausweis hinterlegen muss, damit man sie nutzen kann. Es speitl dabei auch keine Rolle wo man die Simkarten gekauft oder bestellt hat – die gesetzlichen Anforderungen müssen alle Anbieter in jedem Fall erfüllen. Daher gibt es auch bei den Freikarten und auf allen Bestellwegen ein PostIdent oder ein VideoIdent, bei dem man den Ausweis prüfen und speichern lassen muss.