Archiv für den Monat: Mai 2019

Wo bekommt man gratis Prepaid Karten? – Bestell-Möglichkeiten im Überblick

Prepaid Sim KarteWo bekommt man gratis Prepaid Karten? – Bestell-Möglichkeiten im Überblick – Viele Kunden sind auf der Suche nach kostenlosen Handy-Karten, wissen aber nicht genau, welchen Anbieter und welches Netz sie haben möchten und wären daher sehr froh über Beratung. Dazu sind viele Kunden auf der Suche nach Shops, bei denen man offline kostenlose Simkarten bestellen kann und dazu also nicht auf das Internet angewiesen ist.

Prinzipiell sollte man aber wissen, dass kostenlose Prepaidkarten ein Produkt sind, dass sich nur lohnt, wenn man die Kosten für Verkauf und Versand niedrig hält. Das ist in erster Linie im Internet der Fall und daher werden die entsprechenden Angebote auch vor allem über das Netz vertrieben (das ist sowohl bei der Callya Freikarte als auch bei der O2 Freikarte der Fall). Man bekommt daher als erste Anlaufstelle die gratis Prepaidkarte auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter:

Der Versand und die Abwicklung der Bestellung erfolgt dabei wie bei normalen Prepaid Karten. Man bekommt in der Regel die Simkarte und die Zugangsdaten in separaten Briefen zugeschickt. Ein PostIdent oder Ähnliches ist dabei nicht notwendig. Die Karten müssen dafür aber vor der ersten Benutzung noch online registriert werden. Vorher kann man sie nicht benutzen.

Die kostenlosen Simkarte im Laden bestellen

Man kann in der Regel die Freikarten auch in den Shops und Läden der jeweiligen Anbieter bestellen. So gibt es bei o2 auch die O2 Prepaidkarte als Freikarte. Allerdings verkaufen die meisten Shops lieber die lukrativen Allnet Flat und Handytarife – Freikarten werden nur auf direkte Nachfrage angeboten. Das Problem kennen viele Kunden und es wird durch Erfahrungsberichte aus den Shops immer wieder bestätigt. So schreibt eine Kundin über ihre negativen Erfahrungen in einem Offline-Shop in unseren Kommentaren:

Ich war gestern im Vodafon-Shop meiner Stadt und hatte einige Fragen zu den zubuchbaren CallYa-Internettarifen für mein Smartphone. Die Mitarbeiter dort zeigten sich unkompetent und nach kurzer Zeit sehr unfreundlich und genervt, obwohl sonst keine Kunden im Shop waren. Auf meine Bermerkung, ob sie nicht für Kundenfragen zuständig seien, bekam ich zu hören, dass sie nicht für CallYa-Kunden (ich habe die Prepaid-Karte dort gekauft) da sind und ich mich gefälligst selbst im Internet erkundigen sollte. Außerdem kann ich mir ja auch einen anderen Anbieter suchen. Kann sich Vodafone wirklich solche Geschäftspraktiken erlauben bei der großen Vielfalt an Anbietern? Wozu sind dann diese Shop da?

Das ist allerdings nicht nur ein Problem von O2 sondern auch von den anderen Anbietern. Kundenberater verkaufen die Freikarte ungern und sehen es lieber, wenn der Kunde zu einem teuren Tarif mit Laufzeit greift.

Dazu haben einige Discounter gar keine Ladengeschäfte. So gibt es zwar Läden für die Callya Freikarte von Vodafone und auch für die O2 FreikarteOtelo hat aber gar keine Geschäfte, diese Karten kann man daher nur online kaufen. Gleiches gilt für die kostenlose Netzclub Sim – auch hier gibt es keine separaten Geschäfte oder Läden, in denen man die Handykarte bestellen könnte.

Keine kostenlosen Simkarten bei den Supermärkten und Tankstellen

Leider finden sich Freikarten derzeit nicht in der Auswahl der großen Supermärkte und auch an Tankstellen und Kiosken bekommt man zwar in der Regel viele Prepaid Karten – Angebote ohne Kaufpreis gibt es dort aber nicht. Das ist auch leicht nachzuvollziehen. Die Geschäfte leben vom Umsatz und haben daher recht wenig davon, wenn sie Produkte in ihr Portfolio aufnehmen, die keinen Umsatz bringen sondern nur Arbeit in Form von Verkaufsprozessen. Was bringt es einem Supermarkt, wenn der Kunde nur herein schaut um eine gratis Simkarte mit zu nehmen und dann ohne weiteren Umsatz verschwindet? Dann hat der Betreiber nur Arbeit und keinen Gewinn. Daher sind diese Formen der Prepaidkarte in diesem Bereich kaum zu finden.

Die beste Möglichkeit, kostenlose Simkarten mit zu nehmen, sind daher immer noch die Online-Shops der entsprechenden Anbieter. Hier muss man zwar noch etwas Zeit mit bringen, weil die Prepaidkarte erst noch geliefert werden müssen, dafür kann man sich aber sicher sein, das man keinen anderen Tarif aufgeschwatzt bekommt.

Die aktuellen Freikarten Shops noch mal im Überblick:

Auch Freikarten erfordern eine Ausweiskontrolle

Kostenlose Prepaid Sim und Freikarten haben zwar keinen Kaufpreis und auch keine Versandkosten, um die gesetzlichen Regelungen zur Identifikation von Ausweisinhabern kommt man aber dennoch nicht herum. Das bedeutet, dass man auch bei diesen Angeboten erst den Ausweis hinterlegen muss, damit man sie nutzen kann. Es speitl dabei auch keine Rolle wo man die Simkarten gekauft oder bestellt hat – die gesetzlichen Anforderungen müssen alle Anbieter in jedem Fall erfüllen. Daher gibt es auch bei den Freikarten und auf allen Bestellwegen ein PostIdent oder ein VideoIdent, bei dem man den Ausweis prüfen und speichern lassen muss.

Prepaid Freikarten mit LTE – da sind die aktuellen Tarife mit 4G Anbindung

Vodafone Freikarte Prepaid Freikarten mit LTE – Die Freikarten im Prepaid Bereich bieten mittlerweile sehr interessante Tarife, die technisch sogar besser sind als normale Karten, weil einige Freikarten sogar LTE nutzen können.

Derzeit gibt es auf den Markt zwei Freikarten-Varianten, die LTE Anbindung haben:

Im Telekom Netz wurden die Prepaid Karte zwar mittlerweile auch mit LTEmax (bis 300MBit/s) freigeschaltet, aber derzeit gibt es keine D1 Freikarte, mit der man diesen Speed nutzen könnte.

Unterschiede gibt es neben der Geschwindigkeit auch beim Preis und bei den Abrechnungsmodellen, daher sollte man in die Tarifdetails schauen, welche Karte sich am besten eignet. Wir haben hier die Besonderheiten der beiden Freikarten mit LTE zusammen gestellt.

Die Callya Freikarte mit LTE

Die Callya Freikarte von Vodafone bietet schon länger den LTE Zugang zum gut ausgebauten Datennetz von Vodafone an. In 2016 wurde dann der Datenspeed auf 500MBit/s erhöht. So schnell ist derzeit keine andere Prepaidkarte auf dem deutschen Markt. Dazu arbeitet das Unternehmen daran, den Speed noch weiter zu erhöhen. Die ersten Funkzellen können bereits Speed bis 1Gbit/s bieten.

Die Internet-Nutzung ist mit dieser Karte allerdings nur möglich, wenn man auch eine Flatrate dazu bucht. Die billigste Variante kostet dabei 4.99 Euro und bietet 250MB Datenvolumen für einen Monat (mit automatischer Verlängerung um einen weiteren Monat). Man muss also für den LTE Einsatz wenigsten 4.99 Euro zahlen, gerade für Wenig-Nutzer ist das eine eher teure Aktion. Vodafone schreibt im Kleingedruckten zu den erreichbaren Geschwindigkeiten der Karte:

Maximal erreichbare Bandbreiten 375 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. Max LTE ist in immer mehr Regionen verfügbar. Für die Nutzung im 4G|LTE-Netz benötigst Du ein 4G|LTE-fähiges Endgerät. Informationen zum Netzausbau u. Deiner individuellen Bandbreite erhältst Du unter vodafone.de/netz und in der MeinVodafone-App. Deine individuelle Bandbreite hängt z.B. von Deinem Standort, Deinem Endgerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Deiner Funkzelle ab. Paket verlängert sich alle 4 Wochen, Bezahlung durch Guthaben.

Für die normale Nutzung bietet Vodafone Tarifoptionen bis zu 2GB monatliches Datenvolumen:

Internet-Optionen
250 M 4,99 €
750 MB 9,99 €
2 GB 19,99 €

Das ist durchaus interessant, denn so viel LTE Datenvolumen findet man im Prepaidbereich eher selten.

Für die Buchung gibt es bei Vodafone eine spezielle SMS-Nummer:

Internet-Optionen:
Sende eine SMS mit „250 MB“, „750 MB“ oder „2 GB“ an 70888

Dazu gibt es auch noch folgende Buchungsmöglichkeiten:

  • Über die kostenlose MeinCallYa-App direkt über das Handy
  • Über den CallYa KontoServer unter der Kurzwahl 22922
  • Über de MeinVodafone Kundenbereich im Internet

Alle Tarifdetails: direkt bei Vodafone

Die O2 Prepaid Freikarte mit LTE

O2 hat die O2 Prepaid Freikarte des Unternehmens erst zum Februar 2016 mit LTE ausgerüstet. Sowohl neuer Karten im Bestand als auch neu bestellte Karten können daher mittlerweile auch das LTE Netz von O2 mit einer Geschwindigkeit von bis zu 225Mbit/s nutzen. Dazu wurde auch das LTE Netz von O2 deutlich ausgebaut. Im Netzwetter Test der Connect Redaktion heißt es dazu:

„Wenn man allein auf die LTE-Werte sieht, liegt der Schluss nah, dass O2 und insbesondere E-Plus dort sehr gute Performance bieten, wo sie den 4G-Standard ausgerollt haben.“

O2 bietet – anders als Vodafone – die Nutzung der LTE Flatrates auch auf Tagesbasis an. Jeder Nutzungstag kostet dabei 99 Cent. Man kann das LTE Internet mit der Prepaidkarte also bereits ab 99 Cent nutzen, allerdings sind dann nur 30MB mit vollem Speed enthalten, danach wird gedrosselt.

Darüber hinaus bietet O2 leider auch nicht so viele zusätzlichen Datenoptionen an wie Vodafone. Es gibt lediglich eine 10 Tage Surf Flat für 4.99 Euro. Damit kann man an 10 Tagen pro Monat surfen, wobei es aber auch hier nur 30MB Datenvolumen pro Tag gibt.

Insgesamt bietet O2 damit den günstigeren Internet-Zugang auf LTE Basis an, aber bei Vodafone bekommt man sowohl mehr Geschwindigkeit als auch mehr Datenvolumen.

alle Tarifdetails: direkt bei o2

Warum gibt es nicht mehr Freikarten mit LTE?

Die Anzahl der Freikarten auf dem deutschen Markt ist eher überschaubar und nur wenige Anbieter haben kostenlose Simkarten im Angebot. Auch die Zahl der LTE Prepaid Anbieter ist limitiert und daher gibt es noch wenigere Angebote, die sowohl LTE Nutzung haben als auch als Freikarte angeboten werden.

Derzeit gibt es an sich nur noch die Otelo Freikarte und bei Otelo gibt es keinen Zugang zum LTE Netz, obwohl auch dieser Discounter das Vodafone Netz nutzt. Im Kleingedruckten heißt es daher bei Otelo zum Speed der Karte:

Maximal erreichbare Bandbreiten 21,6 Mbit/s im Download und 3,6 Mbit/s im Upload, abhängig u.a. von Ihrem Standort, Ihrem Endgerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Ihrer Funkzelle. Nach Verbrauch des Highspeed-Datenvolumens maximal 64 kbit/s im Down- und Upload. Ist eine Tarif-Option mit Internetzugangsdienst z.B. mangels Guthaben inaktiv, ist eine Datennutzung mit dieser nicht möglich.

Die Nutzung von LTE ist hier leider nicht mit inklusive und es ist bisher auch unbekannt, ob und wann Otelo auf LTE zurückgreifen können wird.

Alternative: die kostenlose D1-Datenkarte

Es gibt derzeit zwar keine Telekom Freikarte für Gespräche und SMS im D1-Netz, aber die Data Comfort Free Karten steht nach wie vor zur Verfügung. Damit kann man zwei mal 5GB Datenvolumen buchen, das mit LTE und immerhin einer Geschwindigkeit von bis zu 300Mbit/s zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu Callya und O2 Loop ist hier nicht nur die Karte kostenfrei sondern auch das Datenvolumen. Man zahlt also gar nichts für die 2x5GB Volumen. Allerdings ist die Karte zeitlich befristet: nach maximal 6 Monate ist Schluss.

Xtra Freikarte – die kostenlose Freikarte der Telekom – D1

Xtra Freikarte – die kostenlose Freikarte der Telekom – D1 – Die Telekom bietet unter der Marke Xtra eigene Prepaid Karte im Netz von D1 an und diese werden in unregelmäßigen Abständen auch als Freikarte angeboten. Die Freikarten der Telekom haben dann weder einen Kaufpreis noch Versandkosten und stehen dabei als reine Freikarten zur Verfügung. Aber auch zwischen den Aktionen gibt es die Xtra Prepaidkarte rein rechnerisch kostenlos, denn für die Kosten von 9.90 Euro pro Karte erhält man 10 Euro Startguthaben.

Für die Freikarten wird der normale Xtra-Card Tarif genutzt. Dieser ist im Vergleich mit anderen Freikarten noch teurer. Gespräche in alle deutschen Netze kosten in diesem Tarif 15 Cent pro Minute. Ausgenommen davon sind Verbindungen ins gesamte Telekom-Netz, dafür zahlen Xtra Card Kunden lediglich 5 Cent pro Minute. SMS werden ebenfalls mit 15 Cent pro SMS abgerechnet, auch hier werden die SMS ins D1-Netz mit 5 Cent deutlich günstiger abgerechnet.

WICHTIG: Derzeit gibt es leider keine D1 Freikarte direkt von der Telekom. Man kann aber auch das D1-Angebot der Congstar Prepaidkarte zurück greifen. Diese kostet zwar 9.95 Euro Kaufpreis, bietet aber gleichzeitig auch 10 Euro Guthaben, so dass die Karte an sich kostenfrei ist. Originale Prepaid Freikarten von Netzbetreibern gibt es dazu weiterhin bei Vodafone (kostenlose Vodafone Sim) oder die O2 Prepaid Freikarte.


Xtra Freikarte Tarif im Überblick

Wer bisher bereits eine Xtra Freikarte der Telekom hatte, kann diese natürlich auch weiter nutzen. Allerdings sind die Tarife nicht mehr wirklich konkurrenzfähig – man sollte sich daher dringend überlegen, ob man nicht lieber zu einer aktuellen Freikarte bei einem anderen Anbieter wechseln will.

  • 15 Cent pro Minute in alle deutschen Netze
  • 5 Cent pro Minute ins Netz der Telekom (auch Mailbox)
  • 15 Cent pro SMS in alle Netze
  • 5 Cent pro SMS ins D1-Netz
  • Internet: 99 Cent pro Tag

Die Xtra Freikarte (und auch die normale Xtra Card mit Kaufpreis) haben weder eine Grundgebühr noch einen Mindestumsatz. Dazu existiert auch keine Mindestvertragslaufzeit, die Karte kann damit auch jederzeit wieder gekündigt werden. Die Karte muss aber einmal pro 12 Monaten kostenpflichtig genutzt werden, da sie sonst still gelegt wird. Auf Auslandsoptionen muss man bei der Karte weitgehend verzichten.

Die Sonderaktionen der kostenlose Xtra Karte

Im Gegensatz zur normalen Xtra-Card gibt es die Freikarte der Telekom mit verschiedenen Boni. Diese werden für bestimmte Aktionen (wie beispielsweise die Anmeldung im Kundencenter) gewährt. Aktuell gibt es bei der Xtra Freikarte folgende Aktionen:

  • 3 Euro Guthaben bei der Anmeldung zum Xtra Kundencenter
  • 100 Frei-SMS in das Netz der Telekom bei der ersten Aufladung ab 15 Euro
  • 50 Freiminuten in das Netz der Telekom bei der Freischaltung der Karte

Xtra Freikarte freischalten

Damit die gratis Sim-Karte der Telekom genutzt werden kann, muss die Karte vorher freigeschaltet werden. Für die Freischaltung wird der entsprechende Code benötigt, der mit der Simkarte ausgeliefert wird. Erst wenn dieser Code auf der Aktivierungsseite der Telekom (https://www.t-mobile.de/aktivierung) eingeben wurde, kann die Karte genutzt werden.

Video: Die kostenlose Telekom Simkarte im Unboxing

Was ist eine Prepaid Freikarte und welche Unterschiede zu normalen Prepaidkarten gibt es?

Vodafone FreikarteWas ist eine Prepaid Freikarte und welche Unterschiede zu normalen Prepaidkarten gibt es? – Viel Vebraucher fragen sich, was genau man unter eine Prepaid Freikarte versteht und ob es wirklich seriös ist solche Angebote zu nutzen. Immerhin wird mit kostenfreien Angeboten oft auch Abzocke oder versteckte Klauseln in der Vertragsgestaltung verbunden, so dass viele Nutzer bei kostenfreien Simkarte eher mißtrauisch werden. Das mag im normalen Leben durchaus sein Berechtigung haben, im Prepaid Bereich (zumindest bei Prepaid Handykarten) gibt es aber mittlerweile sehr viele Prepaidkarten, die kostenlos Angeboten werden und vor seriösen Anbietern kommen. Prepaid Freikarten sind daher bei den Mobilfunk-Tarifen durchaus üblich.

Aktuell aktive Prepaid Freikarten:

Seriöse Anbieter in diesem Bereich sind zum Beispiel:

Das Prinzip dahinter ist recht einfach: In der Regel werden Prepaidkarten mit Kaufpreis und einem Startguthaben angeboten. Bei einer Prepaid Freikarte wird dieses Verhältnis verändert. Es gibt dann weniger Startguthaben dafür entfällt der Kaufpreis. Unter dem Strich bekommt man also (fast) das Gleiche, aber durch den Wegfall des Kaufpreises entfällt natürlich eine Hürde bei der Bestellung und damit sinkt das finanzielle Risiko bei den Freikarten.

Was genau ist eine Prepaid Freikarte?

Es gibt keine rechtsverbindliche Definition, was man genau unter dem Begriff Freikarte versteht. In der Regel wird darunter aber eine Prepaid Simkarte samt Tarif verstanden, die ohne Kosten beim Kauf verteilt wird. Eine Freikarte hat dabei in der Regel:

  • keinen Kaufpreis
  • keine Aktivierungsgebühr
  • keine Versandkosten
  • kein (oder nur sehr geringes) Startguthaben

Bei den Versandkosten ist das Bild auf dem deutschen Markt allerdings nicht ganz einheitlich. Während man bei O2 und Vodafone generell auch Versandkosten verzichtet und die Simkarte damit komplett kostenfrei zu bestellen sind, gab es beispielsweise bei der FYVE Freikarte Versandkosten in Höhe von 4.95 Euro. Diese Simkarte konnte man also nicht komplett kostenfrei bestellen. In der Regel kommen Prepaid Freikarten aber ohne solche Kosten beim Kauf aus – das entspricht auch den Erwartungen der Kunden am besten.

Wann fallen bei einer Prepaid Freikarte Kosten an?

Der Name Freikarten suggeriert teilweise, dass diese Handykarten komplett kostenfrei sind. Das ist natürlich nicht der Fall. Die Bezeichnung Freikarte deutet lediglich darauf hin, dass man die Simkarte kostenlos bekommen kann. Aufgrund des Mobilfunk-Vertragsverhältnisses, dass auf Prepaid Basis abgeschlossen wird, können aber natürlich trotzdem Kosten entstehen. Dies passiert immer dann, wenn man die Simkarte nutzt. Gebühren werden beispielsweise berechnet wenn:

  • man mit der Freikarte Gespräche führt
  • man mit der Freikarte SMS verschickt
  • man das mobile Internet mit der Simkarte nutzt
  • oder man ene Tarifopttion zur Simkarte bucht und noch in einigen weiteren Fällen

Eine Prepaid Freikarte ist in dieser Hinsicht eine ganz normale Handykarte mit Prepaid Abrechnung – wenn man sie nutzt, muss man dies natürlich bezahlen. Durch die Prepaid Abrechnung hat man aber eine deutlich bessere Kostenkontrolle. Es entsteht also nicht einfach eine große Rechnung, die man zum Ende des Monats bezahlen muss. Stattdessen kann nur dann die Freikarte genutzt werden, wenn vorher Guthaben aufgeladen wurde. Das geht bei den meisten Prepaid Freikarten per App, Bankautomat oder per Guthabenkarten. Erst dann können Dienste genutzt werden und auch nur so lange, wie das Guthaben vorhanden ist. Wurde das Guthaben komplett verbaucht, muss erst wieder neu aufgeladen werden, bevor man die Simkarten weiter nutzen kann.

Aktuell aktive Prepaid Freikarten:

Was sollte man bei Prepaid Freikarte beachten?

Prepaid Freikarten sind rein technisch gesehen ganz normale Prepaidkarten, bei denen einfach der Verhältnis von Kaufpreis und Startguthaben verändert wurde. Bei der Nutzung und Abrechnung gibt es daher im Vergleich zu normalen Prepaid Tarifen nicht mehr zu beachten.

Oft ist es allerdings so, dass man bei der Bestellung der kostenlosen Simkarte gleichzeitig sein Einverständnis zu Werbezusendungen gibt. Bei Vodafone heißt es beispielsweise im Kleingedruckten dazu:

Vodafone ist im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen berechtigt, Dir Werbung für eigene Angebote per Text- oder Bildmitteilung an Dein Telefon, per E-Mail an Deine elektronische Postadresse und per Post an Deine Anschrift zukommen zu lassen. Du kannst der Nutzung Deiner Telefonnummer und Adressen zu diesem Zwecke jederzeit schriftlich oder elektronisch widersprechen.

O2 hat eine ähnliche Regelung bei der Bestellung eingebaut:

Telefónica Germany (nachfolgend auch nur O2 genannt) verwendet Ihre für Vertragszwecke, Marktforschung und Briefwerbung für Produkte von O2 (Details hierzu finden Sie in der ). Daneben empfehlen wir Ihnen per E-Mail und SMS/MMS Produkte von O2, bei denen wir Ihr Interesse aufgrund von Ähnlichkeit zu Ihren bereits bestellten Produkten annehmen dürfen. Sie können der Verwendung Ihrer Bestandsdaten zu Werbezwecken jederzeit Widersprechen, indem Sie eine Nachricht an den O2 Kundenservice, 90345 Nürnberg oder an widerruf@cc.o2online.de schicken. Hierfür entstehen Ihnen nur die Übermittlungskosten nach den Basistarifen Ihres Brief- bzw. E-Mail-Beförderers.

Solche Regelungen gibt es bei normalen Prepaidkarten meistens nicht. Man sollte daher im Hinterkopf behalten, dass man sich mit dem Kauf einer Prepaid Freikarte bereit erklärt hat, Werbung zu akzeptieren. Wer dies nicht möchte, sollte dieser Klausel nach der Bestellung so schnell wie möglich widersprechen.

Aktuell aktive Prepaid Freikarten: