Archiv für den Monat: Februar 2018

Wo bekommt man gratis Prepaid Karten? – Der Überblick

Wo bekommt man gratis Prepaid Karten? – Der Überblick – Viele Kunden sind auf der Suche nach kostenlosen Handy-Karten, wissen aber nicht genau, welchen Anbieter und welches Netz sie haben möchten und wären daher sehr froh über Beratung. Dazu sind viele Kunden auf der Suche nach Shops, bei denen man offline kostenlose Simkarten bestellen kann und dazu also nicht auf das Internet angewiesen ist.

Prinzipiell sollte man aber wissen, dass kostenlose Prepaidkarten ein Produkt sind, dass sich nur lohnt, wenn man die Kosten für Verkauf und Versand niedrig hält. Das ist in erster Linie im Internet der Fall und daher werden die entsprechenden Angebote auch vor allem über das Netz vertrieben. Man bekommt daher als erste Anlaufstelle die gratis Prepaidkarte auf den Webseiten der jeweiligen Anbieter:

Der Versand und die Abwicklung der Bestellung erfolgt dabei wie bei normalen Prepaid Karten. Man bekommt in der Regel die Simkarte und die Zugangsdaten in separaten Briefen zugeschickt. Ein PostIdent oder Ähnliches ist dabei nicht notwendig. Die Karten müssen dafür aber vor der ersten Benutzung noch online registriert werden. Vorher kann man sie nicht benutzen.

Die kostenlosen Simkarte im Laden bestellen

Man kann in der Regel die Freikarten auch in den Shops und Läden der jeweiligen Anbieter bestellen. So gibt es bei o2 auch die O2 Prepaidkarte als Freikarte. Allerdings verkaufen die meisten Shops lieber die lukrativen Allnet Flat und Handytarife – Freikarten werden nur auf direkte Nachfrage angeboten. Das Problem kennen viele Kunden und es wird durch Erfahrungsberichte aus den Shops immer wieder bestätigt. So schreibt eine Kundin über ihre negativen Erfahrungen in einem Offline-Shop in unseren Kommentaren:

Ich war gestern im Vodafon-Shop meiner Stadt und hatte einige Fragen zu den zubuchbaren CallYa-Internettarifen für mein Smartphone. Die Mitarbeiter dort zeigten sich unkompetent und nach kurzer Zeit sehr unfreundlich und genervt, obwohl sonst keine Kunden im Shop waren. Auf meine Bermerkung, ob sie nicht für Kundenfragen zuständig seien, bekam ich zu hören, dass sie nicht für CallYa-Kunden (ich habe die Prepaid-Karte dort gekauft) da sind und ich mich gefälligst selbst im Internet erkundigen sollte. Außerdem kann ich mir ja auch einen anderen Anbieter suchen. Kann sich Vodafone wirklich solche Geschäftspraktiken erlauben bei der großen Vielfalt an Anbietern? Wozu sind dann diese Shop da?

Das ist allerdings nicht nur ein Problem von O2 sondern auch von den anderen Anbietern. Kundenberater verkaufen die Freikarte ungern und sehen es lieber, wenn der Kunde zu einem teuren Tarif mit Laufzeit greift.

Dazu haben einige Discounter gar keine Ladengeschäfte. So gibt es zwar Läden für die Callya Freikarte von Vodafone und auch für die O2 FreikarteOtelo hat aber gar keine Geschäfte, diese Karten kann man daher nur online kaufen.

Keine kostenlosen Simkarten bei den Supermärkten und Tankstellen

Leider finden sich Freikarten derzeit nicht in der Auswahl der großen Supermärkte und auch an Tankstellen und Kiosken bekommt man zwar in der Regel viele Prepaid Karten – Angebote ohne Kaufpreis gibt es dort aber nicht. Das ist auch leicht nachzuvollziehen. Die Geschäfte leben vom Umsatz und haben daher recht wenig davon, wenn sie Produkte in ihr Portfolio aufnehmen, die keinen Umsatz bringen sondern nur Arbeit in Form von Verkaufsprozessen. Was bringt es einem Supermarkt, wenn der Kunde nur herein schaut um eine gratis Simkarte mit zu nehmen und dann ohne weiteren Umsatz verschwindet? Dann hat der Betreiber nur Arbeit und keinen Gewinn. Daher sind diese Formen der Prepaidkarte in diesem Bereich kaum zu finden.

Die beste Möglichkeit, kostenlose Simkarten mit zu nehmen, sind daher immer noch die Online-Shops der entsprechenden Anbieter. Hier muss man zwar noch etwas Zeit mit bringen, weil die Prepaidkarte erst noch geliefert werden müssen, dafür kann man sich aber sicher sein, das man keinen anderen Tarif aufgeschwatzt bekommt.

Die aktuellen Freikarten Shops noch mal im Überblick:

Die Otelo Freikarte – Netz, Erfahrungen und Konditionen

Otelo_FreikarteDie Otelo Freikarte – Netz, Erfahrungen und Konditionen – Der Discounter Otelo ist in erster Linie durch die Prepaidkarten und die Allnet Flatrates bekannt. Das Unternehmen bietet mittlerweile aber auch die Möglichkeit, die Otelo-Simkarte als Freikarte zu bestellen. Diese Variante ist aber weitgehend unbekannt und wird auch nicht aktiv beworben. Für die Bestellung gibt es die Extra-Seite https://www.otelo-freikarte.de

Wichtig: diese Seite ist allerdings nur dann aktiv, wenn Otelo die Simkarte auch vermarktet. Derzeit gibt es keine Aktion, daher wird man auch direkt auf die normale Otelo Seite weiter geleitet.

Die Tarifdetails der Otelo Freikarte sehen dabei wie folgt aus:

  • 9 Cent pro Minute in alle deutschen Netze
  • 9 Cent pro SMS in alle deutschen Netze
  • 9 Cent pro Minute Internet-Zugang

Bei der Freikarte ist der Smartphone 400 Tarif direkt voreingestellt. Sobald das Guthaben 9 Euro überschreitet wird diese Option gebucht. Der Smartphone 400 Tarif bietet dabei eine Internet Flat mit 400MB und 300 Freieinheiten monatlich in alle Netze. Die Freieinheiten können für Minuten und SMS genutzt werden wobei eine Einheit entweder einer Minute oder einer SMS entspricht. Die Kosten liegen allerdings auch bei 7.99 Euro monatlich. Derzeit gibt es zwei Varianten der Freikarte: entweder man entscheidet sich für einen Monat kostenlos, dann würden die 7.99 Euro erst im zweiten Monat abgebucht, oder aber man zahlt diese Gebühr sofort und bekommt dafür im ersten Monat 400MB Datenvolumen kostenfrei.

otelo_logoDie Option kann auch wieder gekündigt werden. Wer nicht möchte, das die 7.99 Euro abgezogen werden, sollte das direkt im Kundenbereich deaktivieren. Man braucht im Übrigen keine Angst zu haben, dass man durch diese Options ins Negative rutscht. Ist kein Guthaben mehr auf der Simkarte wird die Option nicht mehr länger genutzt. Otelo schreibt dazu auf der Webseite:

Mit der otelo Freikarte lädst du im ersten Monat 9 € Guthaben auf, bezahlst jedoch erst den 2.Monat. Im ersten Monat bekommst du die Smartphone 400 Option komplett von uns geschenkt.

Du erhältst von uns eine Tarif-Buchungsbestätigung per SMS – und schon steht dir die ganze Mobile-Welt offen. Erst ab dem zweiten Monat werden monatlich 7,99 € von deinem Prepaid-Konto abgebucht, sodass du den Smartphone 400 weiterhin sorgenfrei nutzen kannst. Du bleibst aber auch hierbei völlig ungebunden: Wenn du die Option nicht länger nutzen bzw. einmal nicht aufladen möchtest, bezahlst du lediglich das, was du verbrauchst – für nur 9 Cent pro Minute und SMS.

Ohne die gebuchte Option telefoniert und surft man dann wieder im normalen Grundtarif von Otelo. Wichtig ist dabei, dass der Internet Zugang bei der Otelo Prepaidkarte und damit auch bei der kostenlosen Otelo SIM-Karte nur möglich ist, wenn eine Datenoption gebucht wurde. Ohne so eine Option kann man nicht ins mobile Internet gehen. Um surfen zu können müssen daher immer mindestens 5 Euro Guthaben vorhanden sein um die kleinste Option mit Datenflat buchen zu können.

Welches Netz nutzt die kostenlose Simkarte von Otelo?

Otelo ist ein Tochterunternehmen der Telekom und damit ist klar, dass die Tarife und Prepaidkarten (und damit auch die kostenlose Sim Karte) im D2-Netz von Vodafone angesiedelt sind. Otelo nutzt derzeit ausschließlich das D2-Handynetz. Es gibt aber einige Einschränkungen:

  • die Nutzung von LTE ist mit den Otelo Tarifen nicht möglich, es gibt keinen Zugang zum 4G Netz von Vodafone
  • die maximalen Geschwindigkeiten liegen bei der Otelo Prepaid Freikarte bei 21,6Mbit/s. Man kann also auch nicht die volle Geschwindigkeit des 3G Netzes von Vodafone nutzen sondern ab 21,6Mbit/s wird der Speed limitiert. Im Vodafone Netz wäre bereits HSDPA Verbindungen bis 42,2Mbit/s möglich – Otelo kann diese aber leider nicht nutzen.

Otelo selbst schreibt zu den Tarifen:

Maximal erreichbare Bandbreiten 21,6 Mbit/s im Download und 3,6 Mbit/s im Upload, abhängig u.a. von Ihrem Standort, Ihrem Endgerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Ihrer Funkzelle. Nach Verbrauch des Highspeed-Datenvolumens maximal 64 kbit/s im Down- und Upload. Ist eine Tarif-Option mit Internetzugangsdienst z.B. mangels Guthaben inaktiv, ist eine Datennutzung mit dieser nicht möglich.

Prinzipiell sind Otelo Kunden damit Vodafone Kunden zweiter Klasse. Es ist leider bisher auch nicht bekannt, ob und wann sich das ändern wird oder ab wann auch bei Otelo LTE zur Verfügung stehen wird.

Die Werbeeinwilligung bei Otelo

Wer eine kostenlose Prepaid Simkarte bei Otelo bestellt, gibt damit auch die Erlaubnis, Werbung zu bekommen. In der Klausel bei der Bestellung dazu heißt es:

Hinweis: otelo ist im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen berechtigt, dir Werbung für eigene Angebote per Text- oder Bildmitteilung an dein Telefon, per E-Mail an deine elektronische Postadresse und per Post an deine Anschrift zukommen zu lassen. Du kannst der Nutzung deiner Telefonnummer und Adressen zu diesem Zwecke jederzeit schriftlich oder elektronisch widersprechen.

Dies lässt sich leider auch nicht abwählen, sondern ist bei der Bestellung immer aktiv. Man kann aber natürlich widersprechen sobald man bestellt hat und wer keine Werbung von Otelo haben möchte, sollte das auch so schnell wie möglich tun. Solche Klauseln findet man leider bei fast allen Freikarten Anbietern, allerdings nimmt Otelo derzeit die Möglichkeit zur Werbung relativ selten wahr. Man wird also nicht mit Werbung zugespammt sondern bekommt – wenn überhaupt – nur hin und wieder ein Angebot. Die meisten Nutzer, die wird darauf angesprochen haben, wussten gar nicht, dass sie diese Erlaubnis erteilt hatten und konnten sich auch nicht direkt erinnern, von Otelo Werbung bekommen zu haben.

Die Otelo Freikarte im Vergleich

Die Otelo Freikarte nutzt das Mobilfunk-Netz von Vodafone und ist damit eine direkte Konkurrenz zur Vodafone Freikarte. Diese bietet ebenfalls einen reinen 9 Cent Tarif sowie zubuchbare Optionen. Der große Vorteil der Callya Freikarte von Vodafone liegt allerdings im Datenbereich. Ab 10 Euro monatlich gibt es bei Callya sogar LTE Anbindungen mit Geschwindigkeiten von bis zu 500Mbit/s. Die Otelo Freikarte bietet dagegen keinen LTE Zugang und der Speed liegt hier bei maximal 225Mbit/s.

Im Vergleich ist die Vodafone Freikarte damit deutlich interessanter. Otelo hat am Tarif leider schon länger nichts mehr verändert, das merkt man der Karte an. Wer viel surfen will, sollte daher lieber auf die kostenlose Simkarte von Vodafone zurück greifen, da hier mit LTE und den höheren Geschwindigkeiten ein deutlich angenehmeres Surfen möglich ist. Bei Otelo sind 21,6Mbit/s auch nicht unbedingt langsam – aber warum diese Nachteil in Kauf nehmen, wenn es zum gleichen Preis deutlich mehr Speed gibt?

Interessant ist die kostenlose Otelo Simkarte damit in erster Linie für Nutzer, die ohnehin eine Prepaidkarte von Otelo haben möchte. Mit der Freikarte kann man dann den Kaufpreis sparen. Wer dagegen noch nicht fest gelegt ist, sollte eher zur Vodafone Freikarte greifen.

Die kostenlose Simkarte von Lycamobile

Home Roaming DE 300x250 Die kostenlose Simkarte von Lycamobile – Seit dem 1. Juni 2011 kann Lycamobile auch in Deutschland genutzt werden. Hierzu ging das Unternehmen eine Kooperation mit Vodafone ein, wodurch Lycamobile die Vorwahl 01521 erhielt. In Deutschland, sowie auch in den anderen Ländern ist Lycamobile ein virtueller Netzbetreiber. Das bedeutet, dass sowohl eine eigene Mobilfunkvermittlung betrieben wird als auch eigene Server zur Verfügung stehen. Lediglich das Netz von Vodafone wird mitbenutzt. Neben der normalen Prepaidkarte mit Startguthaben bietet Lycamobile auch eine Prepaidkarte ohne Kaufpreis als kostenlose Simkarte an. Diese hat dann allerdings auch kein Startguthaben.

Der Lycamobile Tarif im Überblick

Um heraus zu finden, mit welchem Tarif man bei Lycamobile telefoniert, muss man auf der Webseite des Unternehmens etwas suchen. Erst unter Tarife => Nationale Standard Tarife findet man nach einem Klick die Tarife für Gespräche, SMS und Internet-Verbindungen in Deutschland.

Der Lycamobile Grundtarif:

  • 12 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Handynetze
  • 5 Cent pro Gesprächsminute ins Festnetz
  • kostenlose Gespräche zu anderen Kunden von Lycamobile (bei Aufladung)
  • 15 Cent pro SMS in alle Netze
  • 15 Cent pro MB Datenübertragung

Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt auf der Webseite des Unternehmens.

Diese Tarife gelten dabei für die Nutzung der Karte in ganz Deutschland (egal wo man ist). Im Ausland werden andere Tarife berechnet. Hierfür bietet Lycamobile extra Übersichten auf der Webseiten an, mit denen man sich informieren kann, was im gewünschten Reise- oder Urlaubsland abgerechnet wird.

Im Kleingedruckten heißt es zum Tarif:

Alle aufgeführten Angebote und Pakete sind gültig bis zum 30.06.2016 für alle Anrufe von bzw. Zu einer Lycamobile Nummer innerhalb Deutschlands ohne Verbindungsgebühren. Um dieses Angebot wahr zu nehmen, laden Sie einfach Ihre Lycamobile SIM-Karte mit 5€, 10€, 20€ oder mehr. Aufladeguthaben mit einem Wert in Höhe von 5€ ermöglichen Ihnen unbegrenzte Anrufe für bis zu 15 Tagen, Aufladeguthaben mit einem Wert in Höhe von 10€ oder mehr ermöglichen Ihnen unbegrenzte Anrufe für bis zu 30 Tagen. Falls Sie Ihre Lycamobile SIM-Karte nicht aufladen um dieses Angebot wahrzunehmen, wird bei ausgehenden Anrufen jeweils eine Gebühr in Höhe von 9 Cent pro Minute berechnet. Nur gültig für Kunden mit einer deutschen Lycamobile SIM-Karte.

Man muss die Karten also regelmäßig nachladen um kostenfrei zu anderen Kunden von Lycamobile zu telefonieren. Ohne Aufladung fällt dieser Bonus weg, kann aber mit einer neuen Aufladung wieder erworben werden. Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt auf der Webseite des Unternehmens.

Gleiche Bedingungen für die Lycamobile Freikarte

Auf der Internetseite des Unternehmens kann die Prepaid Freikarte direkt mit bestellt werden. Es gibt nicht (wie bei anderen Unternehmen) eine separate Webseite für die Freikarte. Dank diverser Angebote können Nutzer der Prepaid-Karte in verschiedene Wunschländer Gespräche führen oder Kurzmitteilungen versenden. Dabei sind die Gebühren im Vergleich relativ gering. Für den Einsatz im Inland sind allerdings andere Simkarten preiswerter. Beispielsweise kann hier als Alternative die kostenlose Simkarte von Vodafone genutzt werden. Im Datenbereich ist die Simyo Karte mit den 100MB kostenlosem Datenvolumen teilweise besser geeignet. Die kompletten Tarifdetails gibt es direkt auf der Webseite des Unternehmens.

Ist die Lycamobile SIM-Karte vorhanden, kann der Nutzer zwischen diversen Tarifen und Paketen aussuchen. Beispielsweise stehen Inland, Ausland und Data Pakete zur Auswahl bereit. Die Inland Pakete beschränken sich auf freie Gesprächsminuten und Frei-SMS innerhalb deutscher Netze. Mit den Data Paketen kann eine Internetflatrate genutzt werden. Die Ausland Pakete ermöglichen eine äußerst große Auswahl. Der Kunde sucht sich die passenden Länder heraus, in welcher Gespräche geführt werden sollen. Die Mindestvertragslaufzeit der Pakete beträgt 30 Tage.

Bedauerlicherweise muss auch bei Lycamobile auf das Kleingedruckte geachtet werden. Auf der Internetseite steht, dass der Kunde für eine Guthabenaufladung jeweils Freiminuten erhält. Wird das Konto mit 5 Euro aufgehalten, werden dem Kunden 200 Freiminuten gutgeschrieben. Diese müssen jedoch innerhalb von 15 Tagen aufgebraucht werden. Diese Sobald die freie Gesprächsminuten verbraucht sind, wird für jeden Anruf eine Verbindungsgebühr von 15 Cent berechnet, welche die ersten 15 Minuten eines Gesprächs finanzieren. Danach werden weitere 9 Cent pro Minute in Rechnung gestellt. Kurze Telefonate werden somit mit 15 Cent vergleichsweise teuer statt wie versprochen gratis.

Die kostenlosen Simkarten bei 1&1

1&1 DSLDie kostenlosen Simkarten bei 1&1 – 1&1 bietet bereits seit mehreren Jahren auch Handytarife und Handyverträge an. Daneben bietet das Unternehmen auch kostenlose Simkarten an – allerdings gibt es Unterschiede zu den normalen Anbietern. Trotzdem sind die gratis Simkarten von eine spannende Alternative – zumindest dann, wenn man sich auf die Bedingungen von 1&1 einlässt. Wichtig dabei: diese Simkarten sind keine Prepaidkarten. Man muss also kein Guthaben aufladen, sondern die angefallenen Kosten werden über die 1&1 Rechnung mit abgerechnet.

Die gratis Simkarten lassen sich nicht einzeln bestellen

Im Gegensatz zu den Freikarten von Callya oder auch von O2 sind die gratis Simkarte bei 1&1 aber kein eigenständiges Angebot, sondern werden nur in Kombination mit den anderen Angeboten von 1&1 buchbar. Konkret heißt dies, dass man die Simkarte nur bekommt, wenn man sich gleichzeitig für einen DSL-Tarif von 1&1 entscheidet. Wer 1&1 DSL nutzt (in den teilnehmenden Tarife) kann dazu dann bis zu 4 Simkarten bekommen. Diese sind kostenfrei und beinhalten einige interessante Leistungen:

  • Flatrate für Gespräche ins gesamte deutsche Festnetz und zu anderen Kunden von 1&1 (auch mobil)
  • 100 MB/Monat Datenvolumen,
    danach mit bis zu 64 kBit/s

So ganz kostenfrei sind die Karten leider auch nicht. Im Kleingedruckten findet sich der Hinweis auf eine Aktivierungsgebühr von 9.90 Euro pro Simkarte. Man zahlt also für 4 Simkarten immerhin fast 40 Euro, wenn man sie alle nutzen will – ziemlich viel Geld für eine gratis Simkarte.

Im Kleingedruckten heißt es dazu:

Neben der kostenlosen DSL-Hardware bekommen Sie für Ihre Handyflat einfach zusätzlich 4 kostenlose SIM-Karten mit eigener Rufnummer zugeschickt. Diese nutzen Sie, um kostenfrei ins deutsche Festnetz sowie in das 1&1 Mobilnetz zu telefonieren. Des Weiteren haben Sie mit dieser Karte mobilen Zugriff auf das Internet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 14,4 MBit/s. So nutzen Sie die praktischen DSL Flatrates von 1&1 zuhause und telefonieren und surfen auch unterwegs sorgenfrei und ohne Aufpreis.

Insgesamt gesehen ist die Simkarte von 1&1 also keine wirklich kostenfreie Simkarte und auch keine Freikarte im eigentlichen Sinne. Man bekommt zwar eine kostenfreie Flatrate für Gespräche ins deutsche Festnetz und auch zu 1&1, muss aber dafür eine Aktivierungsgebühr zahlen und auch einen 1&1 DSL Tarif buchen – das sind relativ hohe Voraussetzungen. Insgesamt ist es daher wahrscheinlich besser, zu anderen Handykarte ohne Kaufpreis zu greifen. Wer sich doch für die 1&1 Simkarte interessiert, findet die Bestellmöglichkeit hier: 1&1 DSL mit bis zu 4 Simkarte

Die Erfahrungen mit den 1&1 Simkarten

Im Internet gibt es viele Erfahrungen mit 1&1 allgemein, aber nur wenige, die sich auf die kostenfreien Simkarten des Unternehmens beziehen. In der Regel werden wenn dann die normalen Tarife und Allnet Flat von 161 bewertet – diese haben aber nur wenig mit den Simkarte zum 1&1 DSL Anschluss zu tun. Beispielsweise beim Support kann man aber Parallelen ziehen, da beide Handykarten natürlich den gleichen 1&1 Support nutzen. Leider findet man da oft wenig Positives. So schreibt Anfang 2016 ein Nutzer bei GuteFrage:

Den Support und Service von 1&1 halte ich jedoch für unterirdisch. Das kann ich aber nur aus Firmensicht sagen. Wer bisher keine oder fast keine Berührung mit dem Support/Service seines Netzbetreibers hatte, wird da auch mit 1&1 genauso wenig (oder soviel) Probleme wie bisher haben.

Und im IP Phone Forum wird auch nochmal der Kaufpreis erklärt:

Es gibt die Handy-Flat SIM Karten, die sind kostenlos, und es gibt die Handy-Flat und Internet Karten, wo auch eine mobile Datenflat enthalten ist. Diese kosten 9,99 Euro pro Monat.

Ich habe also 3 der max. 4 Karten als kostenlose Handy-Flat und 1 als Handy-Flat und Internet für 9,99 Euro. Ist für mich günstiger, da ich oft mit dem Smartphone online bin.

Man kann also entscheiden, wieviele der max. 4 Karten man als nur Handy-Flat kostenlos haben möchte oder ob man eine Internetflat dazu haben möchte.

Insgesamt gibt es recht wenige Erfahrungen mit den Karten im Netz.

Was ist eine Prepaid Freikarte und welche Unterschiede zu normalen Prepaidkarten gibt es?

Vodafone FreikarteWas ist eine Prepaid Freikarte und welche Unterschiede zu normalen Prepaidkarten gibt es? – Viel Vebraucher fragen sich, was genau man unter eine Prepaid Freikarte versteht und ob es wirklich seriös ist solche Angebote zu nutzen. Immerhin wird mit kostenfreien Angeboten oft auch Abzocke oder versteckte Klauseln in der Vertragsgestaltung verbunden, so dass viele Nutzer bei kostenfreien Simkarte eher mißtrauisch werden. Das mag im normalen Leben durchaus sein Berechtigung haben, im Prepaid Bereich (zumindest bei Prepaid Handykarten) gibt es aber mittlerweile sehr viele Prepaidkarten, die kostenlos Angeboten werden und vor seriösen Anbietern kommen.

Seriösen Anbieter in diesem Bereich sind zum Beispiel:

Das Prinzip dahinter ist recht einfach: In der Regel werden Prepaidkarten mit Kaufpreis und einem Startguthaben angeboten. Bei einer Prepaid Freikarte wird dieses Verhältnis verändert. Es gibt dann weniger Startguthaben dafür entfällt der Kaufpreis.

Was genau ist eine Prepaid Freikarte?

Es gibt keine rechtsverbindliche Definition, was man genau unter dem Begriff Freikarte versteht. In der Regel wird darunter aber eine Prepaid Simkarte samt Tarif verstanden, die ohne Kosten beim Kauf verteilt wird. Eine Freikarte hat dabei in der Regel:

  • keinen Kaufpreis
  • keine Aktivierungsgebühr
  • keine Versandkosten
  • kein (oder nur sehr geringes) Startguthaben

Bei den Versandkosten ist das Bild auf dem deutschen Markt allerdings nicht ganz einheitlich. Während man bei O2 und Vodafone generell auch Versandkosten verzichtet und die Simkarte damit komplett kostenfrei zu bestellen sind, gab es beispielsweise bei der FYVE Freikarte Versandkosten in Höhe von 4.95 Euro. Diese Simkarte konnte man also nicht komplett kostenfrei bestellen. In der Regel kommen Prepaid Freikarten aber ohne solche Kosten beim Kauf aus – das entspricht auch den Erwartungen der Kunden am besten.

Wann fallen bei einer Prepaid Freikarte Kosten an?

Der Name Freikarten suggeriert teilweise, dass diese Handykarten komplett kostenfrei sind. Das ist natürlich nicht der Fall. Die Bezeichnung Freikarte deutet lediglich darauf hin, dass man die Simkarte kostenlos bekommen kann. Aufgrund des Mobilfunk-Vertragsverhältnisses, dass auf Prepaid Basis abgeschlossen wird, können aber natürlich trotzdem Kosten entstehen. Dies passiert immer dann, wenn man die Simkarte nutzt. Gebühren werden beispielsweise berechnet wenn:

  • man mit der Freikarte Gespräche führt
  • man mit der Freikarte SMS verschickt
  • man das mobile Internet mit der Simkarte nutzt
  • oder man ene Tarifopttion zur Simkarte bucht und noch in einigen weiteren Fällen

Eine Prepaid Freikarte ist in dieser Hinsicht eine ganz normale Handykarte mit Prepaid Abrechnung – wenn man sie nutzt, muss man dies natürlich bezahlen. Durch die Prepaid Abrechnung hat man aber eine deutlich bessere Kostenkontrolle. Es entsteht also nicht einfach eine große Rechnung, die man zum Ende des Monats bezahlen muss. Stattdessen kann nur dann die Freikarte genutzt werden, wenn vorher Guthaben aufgeladen wurde. Das geht bei den meisten Prepaid Freikarten per App, Bankautomat oder per Guthabenkarten. Erst dann können Dienste genutzt werden und auch nur so lange, wie das Guthaben vorhanden ist. Wurde das Guthaben komplett verbaucht, muss erst wieder neu aufgeladen werden, bevor man die Simkarten weiter nutzen kann.

Was sollte man bei Prepaid Freikarte beachten?

Prepaid Freikarten sind rein technisch gesehen ganz normale Prepaidkarten, bei denen einfach der Verhältnis von Kaufpreis und Startguthaben verändert wurde. Bei der Nutzung und Abrechnung gibt es daher im Vergleich zu normalen Prepaid Tarifen nicht mehr zu beachten.

Oft ist es allerdings so, dass man bei der Bestellung der kostenlosen Simkarte gleichzeitig sein Einverständnis zu Werbezusendungen gibt. Bei Vodafone heißt es beispielsweise im Kleingedruckten dazu:

Vodafone ist im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen berechtigt, Dir Werbung für eigene Angebote per Text- oder Bildmitteilung an Dein Telefon, per E-Mail an Deine elektronische Postadresse und per Post an Deine Anschrift zukommen zu lassen. Du kannst der Nutzung Deiner Telefonnummer und Adressen zu diesem Zwecke jederzeit schriftlich oder elektronisch widersprechen.

O2 hat eine ähnliche Regelung bei der Bestellung eingebaut:

Telefónica Germany (nachfolgend auch nur O2 genannt) verwendet Ihre für Vertragszwecke, Marktforschung und Briefwerbung für Produkte von O2 (Details hierzu finden Sie in der ). Daneben empfehlen wir Ihnen per E-Mail und SMS/MMS Produkte von O2, bei denen wir Ihr Interesse aufgrund von Ähnlichkeit zu Ihren bereits bestellten Produkten annehmen dürfen. Sie können der Verwendung Ihrer Bestandsdaten zu Werbezwecken jederzeit Widersprechen, indem Sie eine Nachricht an den O2 Kundenservice, 90345 Nürnberg oder an widerruf@cc.o2online.de schicken. Hierfür entstehen Ihnen nur die Übermittlungskosten nach den Basistarifen Ihres Brief- bzw. E-Mail-Beförderers.

Solche Regelungen gibt es bei normalen Prepaidkarten meistens nicht. Man sollte daher im Hinterkopf behalten, dass man sich mit dem Kauf einer Prepaid Freikarte bereit erklärt hat, Werbung zu akzeptieren. Wer dies nicht möchte, sollte dieser Klausel nach der Bestellung so schnell wie möglich widersprechen.

Prepaid Freikarten mit LTE – da sind die aktuellen Tarife mit 4G Anbindung

Vodafone Freikarte Prepaid Freikarten mit LTE – Die Freikarten im Prepaid Bereich bieten mittlerweile sehr interessante Tarife, die technisch sogar besser sind als normale Karten, weil einige Freikarten sogar LTE nutzen können.

Derzeit gibt es auf den Markt zwei Freikarten-Varianten, die LTE Anbindung haben:

Unterschiede gibt es neben der Geschwindigkeit auch beim Preis und bei den Abrechnungsmodellen, daher sollte man in die Tarifdetails schauen, welche Karte sich am besten eignet. Wir haben hier die Besonderheiten der beiden Freikarten mit LTE zusammen gestellt.

Die Callya Freikarte mit LTE

Die Callya Freikarte von Vodafone bietet schon länger den LTE Zugang zum gut ausgebauten Datennetz von Vodafone an. In 2016 wurde dann der Datenspeed auf 500MBit/s erhöht. So schnell ist derzeit keine andere Prepaidkarte auf dem deutschen Markt. Dazu arbeitet das Unternehmen daran, den Speed noch weiter zu erhöhen. Die ersten Funkzellen können bereits Speed bis 1Gbit/s bieten.

Die Internet-Nutzung ist mit dieser Karte allerdings nur möglich, wenn man auch eine Flatrate dazu bucht. Die billigste Variante kostet dabei 4.99 Euro und bietet 250MB Datenvolumen für einen Monat (mit automatischer Verlängerung um einen weiteren Monat). Man muss also für den LTE Einsatz wenigsten 4.99 Euro zahlen, gerade für Wenig-Nutzer ist das eine eher teure Aktion. Vodafone schreibt im Kleingedruckten zu den erreichbaren Geschwindigkeiten der Karte:

Maximal erreichbare Bandbreiten 375 Mbit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. Max LTE ist in immer mehr Regionen verfügbar. Für die Nutzung im 4G|LTE-Netz benötigst Du ein 4G|LTE-fähiges Endgerät. Informationen zum Netzausbau u. Deiner individuellen Bandbreite erhältst Du unter vodafone.de/netz und in der MeinVodafone-App. Deine individuelle Bandbreite hängt z.B. von Deinem Standort, Deinem Endgerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Deiner Funkzelle ab. Paket verlängert sich alle 4 Wochen, Bezahlung durch Guthaben.

Für die normale Nutzung bietet Vodafone Tarifoptionen bis zu 2GB monatliches Datenvolumen:

Internet-Optionen
250 M 4,99 €
750 MB 9,99 €
2 GB 19,99 €

Das ist durchaus interessant, denn so viel LTE Datenvolumen findet man im Prepaidbereich eher selten.

Für die Buchung gibt es bei Vodafone eine spezielle SMS-Nummer:

Internet-Optionen:
Sende eine SMS mit „250 MB“, „750 MB“ oder „2 GB“ an 70888

Dazu gibt es auch noch folgende Buchungsmöglichkeiten:

  • Über die kostenlose MeinCallYa-App direkt über das Handy
  • Über den CallYa KontoServer unter der Kurzwahl 22922
  • Über de MeinVodafone Kundenbereich im Internet

Alle Tarifdetails: direkt bei Vodafone

Die O2 Prepaid Freikarte mit LTE

O2 hat die O2 Prepaid Freikarte des Unternehmens erst zum Februar 2016 mit LTE ausgerüstet. Sowohl neuer Karten im Bestand als auch neu bestellte Karten können daher mittlerweile auch das LTE Netz von O2 mit einer Geschwindigkeit von bis zu 225Mbit/s nutzen. Dazu wurde auch das LTE Netz von O2 deutlich ausgebaut. Im Netzwetter Test der Connect Redaktion heißt es dazu:

„Wenn man allein auf die LTE-Werte sieht, liegt der Schluss nah, dass O2 und insbesondere E-Plus dort sehr gute Performance bieten, wo sie den 4G-Standard ausgerollt haben.“

O2 bietet – anders als Vodafone – die Nutzung der LTE Flatrates auch auf Tagesbasis an. Jeder Nutzungstag kostet dabei 99 Cent. Man kann das LTE Internet mit der Prepaidkarte also bereits ab 99 Cent nutzen, allerdings sind dann nur 30MB mit vollem Speed enthalten, danach wird gedrosselt.

Darüber hinaus bietet O2 leider auch nicht so viele zusätzlichen Datenoptionen an wie Vodafone. Es gibt lediglich eine 10 Tage Surf Flat für 4.99 Euro. Damit kann man an 10 Tagen pro Monat surfen, wobei es aber auch hier nur 30MB Datenvolumen pro Tag gibt.

Insgesamt bietet O2 damit den günstigeren Internet-Zugang auf LTE Basis an, aber bei Vodafone bekommt man sowohl mehr Geschwindigkeit als auch mehr Datenvolumen.

alle Tarifdetails: direkt bei o2

Warum gibt es nicht mehr Freikarten mit LTE?

Die Anzahl der Freikarten auf dem deutschen Markt ist eher überschaubar und nur wenige Anbieter haben kostenlose Simkarten im Angebot. Auch die Zahl der LTE Prepaid Anbieter ist limitiert und daher gibt es noch wenigere Angebote, die sowohl LTE Nutzung haben als auch als Freikarte angeboten werden.

Derzeit gibt es an sich nur noch die Otelo Freikarte und bei Otelo gibt es keinen Zugang zum LTE Netz, obwohl auch dieser Discounter das Vodafone Netz nutzt. Im Kleingedruckten heißt es daher bei Otelo zum Speed der Karte:

Maximal erreichbare Bandbreiten 21,6 Mbit/s im Download und 3,6 Mbit/s im Upload, abhängig u.a. von Ihrem Standort, Ihrem Endgerät und der Anzahl gleichzeitiger Nutzer in Ihrer Funkzelle. Nach Verbrauch des Highspeed-Datenvolumens maximal 64 kbit/s im Down- und Upload. Ist eine Tarif-Option mit Internetzugangsdienst z.B. mangels Guthaben inaktiv, ist eine Datennutzung mit dieser nicht möglich.

Die Nutzung von LTE ist hier leider nicht mit inklusive und es ist bisher auch unbekannt, ob und wann Otelo auf LTE zurückgreifen können wird.

Alternative: die kostenlose D1-Datenkarte

Es gibt derzeit zwar keine Telekom Freikarte für Gespräche und SMS im D1-Netz, aber die Data Comfort Free Karten steht nach wie vor zur Verfügung. Damit kann man zwei mal 5GB Datenvolumen buchen, das mit LTE und immerhin einer Geschwindigkeit von bis zu 300Mbit/s zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu Callya und O2 Loop ist hier nicht nur die Karte kostenfrei sondern auch das Datenvolumen. Man zahlt also gar nichts für die 2x5GB Volumen. Allerdings ist die Karte zeitlich befristet: nach maximal 6 Monate ist Schluss.